Nach Mega-Stromausfall in Westeuropa: EU reagiert mit neuen Regeln für Energienetze!
- Kooperation bei Stromverteilung in Grenzregionen
- Soll schnellere Reaktion auf Engpässe ermöglichen

·Stromausfall: E.ON trägt Verantwortung
Leitung wegen Kreuz-
fahrtschiff außer Betrieb
·Riesiger Stromaus-
fall in Westeuropa!
Größere Blackouts in Österreich verhindert
Nach dem europaweiten Stromausfall vom Wochenende hat die EU-Kommission neue Regeln zur Verbesserung der Energienetze erlassen. "Diese Richtlinien sind ein großer Schritt nach vorne zur Entwicklung eines internationalen Energiemarktes und ein positives Beispiel für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Betreibern", teilte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs mit.
Das neue Regelwerk sieht vor, dass die Netzbetreiber bei der Stromverteilung in Grenzregionen enger zusammenarbeiten und damit schneller auf Engpässe reagieren können. Ein Stromausfall in der Größenordnung des jüngsten Falles soll dadurch künftig verhindert werden.
Der deutsche Energiekonzern E.ON hatte die Verantwortung für den beispiellosen Stromausfall in weiten Teilen Westeuropas übernommen. Das Unternehmen kündigte eine lückenlose Aufklärung der Versorgungsstörung an, die ihren Ursprung in Norddeutschland hatte. Nach dem Ausfall forderte die Bundesregierung die großen Stromversorger erneut auf, ihre Netze wie versprochen mit Milliardensummen auszubauen. (apa/red)
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