80 Warnungen vor Anschlägen: Israel nach Gaza-Aktion in erhöhter Alarmbereitschaft
- Hamas kündigte wieder Selbstmordanschläge an
- Premier Olmert äußert Bedauern über Beit Hanoun
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Abbas und Hamas weiter uneinig über Regierung
In Israel herrscht nach Granatangriffen mit 19 zivilen palästinensischen Todesopfern im Gazastreifen erhöhte Alarmbereitschaft. Israelische Medien berichteten, dem Geheimdienst lägen 80 Warnungen vor geplanten Anschlägen vor. Landesweit wurden die Sicherheitskontrollen verschärft. Erstmals seit eineinhalb Jahren hatte die radikal-islamische Hamas Selbstmordanschläge angekündigt.
Binnen weniger Stunden hatten israelische Soldaten im Gazastreifen und im Westjordanland 27 Palästinenser getötet, darunter sieben Kinder und fünf Frauen bei den Granatangriffen auf Beit Hanoun (Beit Hanun). Die Angriffe lösten international scharfe Reaktionen aus. Der militärische Hamas-Flügel drohte mit Selbstmordanschlägen und rief Muslime zudem zu Angriffen auf US-Ziele im Nahen Osten auf, weil Washington Israel unterstützte.
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hatte Bedauern über den Vorfall geäußert. Von militärischer Seite war die Rede von einer möglichen Fehlfunktion israelischer Artilleriekanonen. Mehrere Verletzte aus Beit Hanoun wurden zur medizinischen Behandlung nach Israel gebracht. (apa)
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