Erfolg für Spaniens Justiz: Polizei nimmt vier mutmaßliche Terror-Helfer fest
- Sollen radikale Muslime aus Irak eingeschleust haben
In Spanien hat die Polizei vier Männer festgenommen, die radikalen Muslimen bei der illegalen Einreise in das EU-Land aus dem Irak geholfen haben sollen. Den Männern werde vorgeworfen, Reisedokumente gefälscht zu haben, teilte das Innenministerium in Madrid mit. Sie stünden unter dem Verdacht, auf diese Weise eine islamistische Terror-Gruppe unterstützt zu haben.
Den Angaben nach handelt es sich um drei Algerier und einen Ägypter. Die Polizei habe bei ihnen gefälschte Dokumente, Material zur Herstellung dieser Papiere sowie Bargeld im Wert von 21.600 Euro sichergestellt.
In der spanischen Hauptstadt Madrid waren im März 2004 mehrere Bomben in vollbesetzten Pendlerzügen explodiert. 191 Menschen wurden getötet, etwa 1.800 weitere teils schwer verletzt. Wegen der Anschläge müssen sich ab Februar 29 Verdächtige - die Mehrzahl von ihnen Nordafrikaner - vor einem Gericht im Madrid verantworten. In Italien wurde am Montag zudem mit dem Ägypter Rabei Osman Sajed Ahmed ein Hintermann der Madrider Anschläge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. (APA/red)
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