Zugsunglück in Villach: Schuld liegt bei Lokführer - Haltesignal wurde überfahren
- Alkoholtest bei beiden Lokführern verlief negativ
Die Ursache des Zugunglücks in Villach vom Donnerstag war eindeutig menschliches Versagen. Die Ermittlungen der ÖBB ergaben, dass einer der Lokführer der beteiligten zwei Garnituren ein Haltesignal übersehen hatte. Der Alkoholtest bei beiden Lokführern verlief laut Mitteilung der ÖBB negativ.
Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Regional- und einem Güterzug zwischen dem Villacher Westbahnhof und Warmbad-Villach entgleisten mehrere Waggons, ein 17-jähriges Mädchen wurde leicht verletzt.
Die Südbahn musste kurz bis gesperrt werden, danach war ein Gleis wieder befahrbar. Die Höhe des Sachschaden stand vorerst nicht fest.
(apa/red)
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