Daten sichern ohne Rücksicht auf Verluste:
Neues Seagate-System bestraft Vergessliche
- "DriveTrust" verschlüsselt automatisch jedes Bit
- Ohne Passwort kann man auch Festplatte vergessen

·User sind fahrlässig
bei Datenverwaltung
Studie: Gleichgültigkeit bei privatem Verlust
·Festplatten-Rekord!
750 GB von Seagate
50% mehr Volumen dank
neuem Speicherverfahren
·Die Festplatte feiert 50-jähriges Jubiläum
IBM 350 wog eine Tonne und bot fünf MB Speicher
·SSD-Laptops bereits ab 2007 im Handel
Interview: Meinolf Althaus
zur Speicher-Ablöse
Der weltgrößte Festplatten-Hersteller Seagate Technology will mit einem neuen Sicherheitssystem dem Datendiebstahl Einhalt gebieten. Die so genannte DriveTrust Technology verschlüsselt dazu automatisch jedes Bit, das auf der Festplatte gespeichert werden soll. Der Nutzer braucht einen Schlüssel oder ein Passwort, damit der Rechner von der Festplatte gebootet werden kann oder auch um auf die Daten zugreifen zu können.
Ohne Passwort sei die Festplatte wertlos, erklärte Seagate. Wenn das Passwort verloren gehe, könnten auch Experten für die Wiederherstellung und Rettung verlorener Daten nicht mehr helfen, erklärte Seagate-Manager Scott Shimomura. "Das ist der Zielkonflikt: Wenn Hintertüren oder Löcher eingebaut werden, um die Sicherheitsmaßnahmen umgehen zu können, dann ist das System angreifbar." Laut Seagate kommt die neue Technik schon in einer Festplatte für Notebooks und einer weiteren für digitale Videorekorder zum Einsatz. (apa/red)
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