Golden Handshakes und Pensionierungen:
AUA will 50 Mio. für Sozialplan ausgeben
- Bisher konnten nur junge Piloten gekündigt werden
·Streicht AUA weitere 700 bis 1.000 Jobs?
Fluglinie verkauft fünf Langstreckenflieger
·AUA nach 9 Monaten mit weniger Verlust
Im 3. Quartal Vorsteuer- gewinn von 31,6 Mio.
AUA-Chef Alfred Ötsch nimmt fast 15 Prozent der erhofften Einnahmen aus der Kapitalerhöhung für die Finanzierung eines Sozialplans in die Hand. "50 Millionen Euro sind für Sozialmaßnahmen reserviert", wird ein Aufsichtsrat in einem Zeitungsbericht zitiert. Damit wolle der neue Austrian Airlines-Chef im Zuge seines Sanierungsprogramms eine "Revolution" beim Personal durchsetzen.
Bei den Piloten konnten bisher immer nur Junge gekündigt werden. Teure ältere Mitarbeiter blieben. Dieses so genannte Senioritätsprinzip wird nun erstmals durchbrochen, heißt es laut Tageszeitung "Österreich" demnach aus dem Aufsichtsrat. Nun sollen vor allem ältere AUA-Piloten "Golden Handshakes" (gut dotierte Sonderabfertigungen) bekommen: in einigen Fällen mehrere Jahresgehälter, wird kolportiert. Andere sollen mit 60 Prozent des Letztbezuges in Frühpension gehen. Die 50 Mio. Euro für die soziale Abfederung des Job-Abbaus dürfte auch der Grund für die bisherige Zurückhaltung der streitbaren Betriebsräte sein, mutmaßt die Tageszeitung. (apa)
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