Montag, 4. Dezember 2006

Alles für die perfekte Vorsorge: Finanzielle Sicherheit für Sie und Ihre ganze Familie!

  • NEWS: Im Alter genauso viel Geld haben wie jetzt
  • DURCHKLICKEN: 10 Top-Tipps zum Vorsorgen!

Rundum sicher. So garantieren Sie schon jetzt für sich und für Ihre ganze Familie die finanzielle Sicherheit von morgen. NEWS: Im Alter genauso viel Geld zur Verfügung haben wie heute? Mit einem klugen Mix aus Vorsorge und Sicherheit ist derlei kein Problem.

Die Österreicher sind ein Volk von Sparefrohs. So ist es auch nicht erstaunlich, dass die Sparkassen ganz offiziell den "Sparefroh" wiederbelebten - jene Figur, die von 1956 bis in die achtziger Jahre symbolisch fürs Sparen stand. Der Zeit angepasst, hat der kleine Mann jetzt freilich statt eines Schilling-Bauchs einen Euro als Körpermitte. Neuer Sparefroh-Look hin oder her: Nichts geändert hat sich am Hang der Österreicher zum Vorsorgen.

Mehr Vermögen, weniger Pension
Und nach wie vor scheinen wir fleißige, aber konservative Anleger zu sein. Mit Ende 2. Quartal 2006 verfügen die heimischen Haushalte über ein Geldvermögen von mehr als 367 Milliarden Euro - so viel wie nie zuvor. Im Umbruch ist jedoch die Art und Weise der Anlage: Das gesamte Geldvermögen stieg in den letzten fünf Jahren um satte 30 Prozent, der Anteil von börsennotierten Aktien an diesem Gesamtvermögen explodierte im selben Zeitraum aber um 120 Prozent. Dagegen verflachte der Zuwachs an Einlagen: Er stieg seit 2001 nur um 15 Prozent - deutlich geringer als Anlageformen.

Von einer Sparbuchkrise trotzdem keine Spur: Noch immer machen die Einlagen fast die Hälfte des Geldvermögens aus. Aktien und Investmentzertifikate bilden (trotz Booms) weiterhin erst 16 Prozent. Ob mit dieser Anlagestrategie die langfristig lukrativste private Vorsorge getroffen wird, bezweifeln Experten.

Denn fest steht: Die Pensionslücke (Unterschied zwischen Aktiveinkommen und Rente) wird in 20 oder 30 Jahren um ein Vielfaches größer sein als bei den Pensionisten von heute. Während von acht Millionen Österreichern heute nur 2,43 Millionen um die 60 plus sind, werden im Jahr 2045 schon 3,8 Millionen Menschen dieser Altersgruppe angehören - bei dann nur unverhältnismäßig mehr Einwohnern unseres Landes. Die Statistik Austria prognostiziert bis 2045 eine um 84 Prozent steigende "Altenquote". Die Erwerbsquote sinkt hingegen um zehn Prozent. Für die heute 30-, 40-oder 50-Jährigen gibt's dann deutlich weniger staatliche Pension als für Rentner von heute.

Der Aufbau einer Privatpension ist somit unumgänglich: Wer privat vorsorgt, erhält vom Staat zurzeit maximal 176 Euro pro Jahr an Prämienzuschuss. Beliebtestes Zusatzpensionsmodell ist nach wie vor die klassische Lebensversicherung mit Ablebensschutz.

Pensionsvorsorge
Heinrich Stremitzer, emeritierter Rektor der Wiener Wirtschaftsuniversität: "Vorsorgeprodukte werden weiterhin boomen, egal ob der Wohlstand weiter steigt oder nicht." Der renommierte Versicherungswissenschaftler sieht vor allem aufgrund der schrumpfenden staatlichen Säule der Zukunftsvorsorge großes Potenzial im privaten Vorsorgebereich.

Und empfiehlt den Österreichern neue Kreativität bei der Vorsorge: "Nichts gegen ein Sparbuch, aber Immobilien oder ein Depot mit staatlich garantierten Anleihen und einem kleinen Teil Aktien bieten mittlerweile fast genauso viele Chancen und Sicherheit." Dazu prognostiziert Stremitzer ein Anwachsen der vierten Vorsorgesäule - des Zusatzverdienstes von Personen, die schon in der Altersrente sind. Stremitzer: "Einige Stunden gegen Entgelt arbeiten, um die Pension aufzubessern, wird für viele nötig sein."

Pflege in der Sackgasse
Die deutlich höhere Lebenserwartung birgt ein Dilemma: Durch das Wegfallen großer Familienverbände muss das Pflegesystem für ältere Menschen neu überdacht werden. Der Sozialwissenschaftler Rainer Münz: "Früher war die Pflege Angelegenheit der Verwandten, heute und erst recht in 20 Jahren wird das anders sein." Der einzige Ausweg aus der "Pflege-Sackgasse" liegt in einer privaten Pflegeversicherung. Auch bei Krankheit oder Unfall (passiert dieser außerhalb der Arbeit, gibt es keine staatliche Unfallrente) reicht die Versorgung nicht immer. Eine private Unfallversicherung für fünf oder mehr Familienmitglieder deckt bereits bei einer Monatsprämie von knapp 30 Euro sämtliches Invaliditätsrisiko ab.

Wer zuerst kommt...
Die oberste Maxime beim Ansparen mit Wertpapieren (egal ob für sich oder für Familienmitglieder): Man kann nicht früh genug beginnen. Wer etwa bis zum 20. Geburtstag des Sprösslings für diesen 30 Euro monatlich klug investiert, vermehrt die jährlich 360 Euro nach 20 Jahren zu einer stattlichen Summe. Möglich macht das unter anderem der Zinseszinseffekt einer langfristigen Anlage. Wenn das Geld zum Beispiel monatlich in Fonds angelegt wird, kommt zudem das "Cost-Average-Prinzip" zum Tragen. Wenn das bis zum 20. Geburtstag investierte Geld ohne weitere Einzahlung weiterarbeitet, werfen in den nächsten 40 Jahren die Anlagegewinne sogar doppelt so viel ab, als würde der Sohn erst mit 20 Jahren selbst mit der Altersvorsorge beginnen und 40 Jahre ansparen. (NEWS)

4.12.2006 12:38