VSV und Salzburg enteilen der Konkurrenz:
Red Bulls bezwingen Capitals nach Penaltys
- Villach deklassiert 'Haie' in Innsbruck deutlich mit 6:1
- Linz gegen KAC erfolgreich - Grazer stoppen Jesenice
·Innsbruck wirft "Bad Boy" Todd Elik raus
Begründung: "Persönliche Probleme" des Scorers
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Der Meister aus Villach und der Vizemeister aus Salzburg haben in der 17. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) die zwei Schlagerspiele gewonnen und sind damit der Konkurrenz enteilt. Der Pasut VSV fertigte auswärts den HC TWK Innsbruck mit 6:1 ab, Red Bull Salzburg gewann mit einem 4:3 nach Penaltyschießen gegen die Vienna Capitals auch das neunte Heimspiel der Saison.
Die Villacher Adler (27 Punkte) führen damit weiter einen Punkt vor den Roten Bullen (26), mit Respektabstand folgen die Caps (22), Innsbruck (21) und Jesenice (19), das in Graz mit 1:2 verlor.
Goalie Divis entschied Spitzenspiel
In einer spannenden Partie entschied Salzburg-Torhüter Reinhard Divis im Penaltyschießen das zerfahrene Spitzenspiel, für das beide Trainer ihre Linien umgestellt hatten. Der ÖEHV-Teamtorhüter parierte alle drei Versuche der Wiener durch Wren, Craig und Setzinger, während für die Roten Bullen Thomas Koch traf.
Die Caps, die als erste Mannschaft aus Salzburg einen Punkt holten, zeigten sich allerdings vom 3:8-Debakel gegen Linz erholt. Latusa traf so wie am Freitag bereits in der 2. Minute, Salzburg drehte des Spiel aber noch im ersten Drittel. Im Mittelabschnitt brachten Setzinger (30./Penalty) und Selmser (38.) das Team von Jim Boni in Führung, der überragende Andre Lakos schickte die Partie mit einem Powerplay-Treffer (45.) aber in die Verlängerung.
Villach deklassiert "Haie" klar mit 6:1
Völlig verunsichert schlitterten die Innsbrucker Haie ohne ihren Topstar Todd Elik in ein schweres Heimdebakel. Nur kurz vor der ersten Drittelpause flackerte bei den Hausherren Hoffnung auf, als nach Treffern von Kromp (7.) und Bousquet (17./Penalty) Cornacchia in Überzahl den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte.
Ein Doppelpack von Hohenberger und Gauthier innerhalb von 37 Sekunden (24.) besiegelte das Schicksal der Innsbrucker, die zum Teil vorgeführt wurden. Der Höhepunkt für die Zuschauer im Schlussabschnitt war ein Faustkampf zwischen Innsbruck-Verteidiger David Cornacchia und Villachs Gilbert Kühn.
"Kellerderby" geht an Black Wings
In einem in allen Belangen echten Kellerderby hat Schlusslicht KAC gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Linz in Klagenfurt mit 2:4 verloren. Beide Teams agierten äußerst verunsichert, den Linzern glückte die Entscheidung in den letzten sieben Spielminuten. Der Rekordmeister aus Klagenfurt ist damit tiefer in der Krise als je zuvor und bereits drei Punkte hinter den vorletzten Black Wings.
Die Graz 99ers stoppten den Höhenflug des slowenischen Meisters Jesenice, der zuletzt fünf Siege in Serie gefeiert hatte. Mit neuem Trainer (Mike Shea), neuem Torhüter (Pavel Nestak) und neuem Verteidiger (Scott Crawford) haben die Grazer aus dem Tief gefunden, spielen nun wie verwandelt und holten den zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen. (apa/red)
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