Endspurt im Wahlkampf: George W. Bush
beginnt seine Rundreise durch die USA
- Präsident spricht seinen Anhängern Mut zu
- Irak-Krieg als schwere Bürde für Republikaner
·Bush gibt Kongress- wahl nicht verloren!
US-Präsident verstärkt nochmals Wahlkampf
·Kerry entschuldigt sich für Irak-Sager
Missglückter "Scherz" bei US-Soldaten bringt Kritik
·Kalifornien: Arnie steht vor Wahlsieg!
Demokraten glauben nicht an Angelides-Erfolg
·"Politische Mitte" als Rezept für Wiederwahl
Schwarzenegger setzt auf
Umwelt- und Klimaschutz
·Arnies Chancen auf Präsidentenamt gering
Verfassungsänderung gilt als sehr unwahrscheinlich
US-Präsident George W. Bush hat eine sechstägige Rundreise durch mehrere Bundesstaaten angetreten, um kurz vor den Kongresswahlen die Anhänger seiner Partei zu mobilisieren. Ungeachtet der schlechten Umfragewerte für die Republikaner zeigte sich Bush vor tausenden Anhängern in Billings im Bundesstaat Montana siegesgewiss: "Wir werden diese Wahl gewinnen, weil wir die Werte und Prioritäten des amerikanischen Volks verstehen."
Den oppositionellen Demokraten warf er vor, keinen Plan für einen Sieg im Irak zu haben: "Der einzige Weg zur Niederlage wäre es, wenn wir vor Erledigung der Aufgabe abziehen - und genau das wollen die Demokraten", sagte Bush. "Ständige Kritik ist kein Plan für den Sieg."
Umfragen zufolge ist der unpopuläre Einsatz im Irak eine schwere Belastung für die republikanischen Kandidaten. Eine von der "New York Times" veröffentlichten Umfrage zufolge sind nur noch 29 Prozent mit Bushs Irak-Politik zufrieden. Bei der wahl zu Senat und Repräsentantenhaus drohen Bushs Republikanern empfindliche Verluste. Bush will auf seiner Rundreise im Wahlkampfendspurt mindestens neuen Bundesstaaten besuchen.
(apa)
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