Bush verstärkt Wahlkampf: US-Präsident
gibt Kongresswahlen noch nicht verloren!
- Demokraten nach Kerry-Äußerung in der Defensive
- Hunger-Bericht: Wird Veröffentlichung verzögert?
·Kerry entschuldigt sich für Irak-Sager
Missglückter "Scherz" bei US-Soldaten bringt Kritik
·Kalifornien: Arnie steht vor Wahlsieg!
Demokraten glauben nicht an Angelides-Erfolg
·Arnie liegt in seiner
"Heimatstadt" zurück
Latinos in L.A. wenig von Austro-Ami überzeugt
·Medien: Arnie wird
"big win" einfahren!
400 Mio. $: Teuerster Wahlkampf in Kalifornien
·"Politische Mitte" als Rezept für Wiederwahl
Schwarzenegger setzt auf
Umwelt- und Klimaschutz
·Arnies Chancen auf Präsidentenamt gering
Verfassungsänderung gilt als sehr unwahrscheinlich
·Bush: Demokraten ohne Irak-Strategie
Endspurt im Kongress- und Senats-Wahlkampf
Trotz miserabler Umfrage-Werte gibt US-Präsident George W. Bush die Kongresswahl noch nicht verloren. "Ich glaube nicht, dass es vorbei ist, bevor nicht alle gewählt haben", sagte Bush vor Wahlkampfauftritten in Montana und Nevada. Dabei will er vor allem die Steuerpolitik und die Sicherheit vor Terroranschlägen ansprechen.
Die oppositionellen Demokraten sahen sich unterdessen überraschend in der Defensive, nachdem sich Senator John Kerry, Bushs Gegenkandidat bei der Präsidentenwahl 2004, vor kalifornischen Studenten despektierlich über das Bildungsniveau von US-Soldaten im Irak geäußert hatte. Kerry entschuldigte sich öffentlich, sagte aber auf Bitten aus den eigenen Reihen geplante Wahlkampfveranstaltungen in drei US-Staaten ab.
Hunger-Bericht: Veröffentlichung verzögert?
Der Regierung warfen die Demokraten vor, die Veröffentlichung eines Berichts über Hunger in den USA bis nach der Wahl zu verzögern. Die jährliche Untersuchung des Landwirtschaftsministeriums wurde bisher stets im Oktober veröffentlicht. Demnach hat sich die Zahl der hungernden Menschen in den USA von 31 Millionen im Jahr 1999 bis 2004 auf 38 Millionen erhöht. Das Landwirtschaftsministerium erklärte, die Veröffentlichung des Berichts mit den Zahlen für 2005 sei für Mitte November geplant. Politische Gründe gebe es dafür nicht.
Demokraten hoffen auf absolute Mehrheit
Die Demokraten sind zuversichtlich, bei der Wahl zum Repräsentantenhaus mindestens 15 Sitze hinzuzugewinnen und damit die absolute Mehrheit der 435 Mandate dieser Parlamentskammer zu erringen. Geringer sind ihre Chancen im Senat, der nur zu einem Drittel neu gewählt wird. Hier müssten die Demokraten für die absolute Mehrheit sechs Sitze hinzugewinnen. Besonders interessant sind deswegen die Senatorenwahlen in Ohio, Pennsylvania, Rhode Island und Montana. Dort machen sich demokratische Kandidaten Hoffnungen, mehr Stimmen zu bekommen als die republikanischen Amtsinhaber. Mögliche Wackelkandidaten sind außerdem auch die republikanischen Senatoren in Tennessee, Missouri und Virginia. (apa)
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