Israel verstärkt Offensive: Wieder neues Todesopfer durch Raketenangriff in Gaza
- Mitglied des bewaffneten Arms der Hamas getötet
- Palästinenser für Eingreifen des UNO-Sicherheitsrates
In ihrer seit vier Tagen andauernden Offensive im nördlichen Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte erneut rund ein Dutzend Luftangriffe geflogen. Beim Beschuss eines mit Hamas-Aktivisten besetzten Autos wurde ein Raketenbauer der militanten Gruppe getötet. Zwei weitere Kämpfer wurden nach Hamas-Angaben schwer verletzt.
Die Gewalt kostete seit Beginn der israelischen Offensive in Beit Hanoun mindestens 44 Palästinensern das Leben, mehr als 200 wurden nach palästinensischen Angaben verletzt. Ein israelischer Soldat wurde getötet. Zwei Hamas-Kämpfer wurden im Flüchtlingslager Jabalia von einer Rakete getroffen, als sie ihrerseits eine Rakete auf Israel abschießen wollten. Eine Gruppe von Hamas-Kämpfern griff nach Angaben der Organisation einen Posten der israelischen Truppen mit Sprengsätzen und Raketen an. Beim Einsturz seines von einem Panzergeschoss getroffenen Hauses kam ein Zivilist ums Leben.
Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas hat den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, die jüngste Offensive Israels im Gazastreifen zu stoppen. Der Sicherheitsrat müsse umgehend einschreiten und die israelische Aggression beenden, erklärte Abbas. Israel verübe seit drei Tagen ein Massaker an den Palästinensern. (apa/red)
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