"Sie wollte es entsorgen": Säugling in
Mistkübel von deutschem Lokal-Klo gestopft
- Vier Jahre Haft für Mutter wegen Tötung ihres Babys
Weil sie ihr neugeborenes Baby in einer Kaffeehaus-Toilette getötet hat, ist in Deutschland eine 22-jährige Mutter zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die gelernte Kinderpflegerin hatte das Kind in der Toilette zur Welt gebracht und danach einfach in einen Mistkübel gesteckt. "Sie wollte es entsorgen, sie wollte es aus dem Weg räumen", sagte der Vorsitzende Richter Heinz Hemmers bei der Urteilsbegründung. Den Tod des Babys habe sie zumindest billigend in Kauf genommen.
Das Gericht wertete die Tat dennoch als Totschlag in einem minderschweren Fall. Die Tat sei nicht geplant gewesen, betonte der Richter. Die aus Grevenbroich stammende 22-Jährige, die bereits zwei Kinder hat, sei eigentlich kinderlieb und sozial eingestellt. Doch habe sie Angst gehabt, nach der Geburt des Säuglings könne man ihr ihre beiden älteren Söhne wegnehmen. (apa/red)
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