Jugend-Randale in Frankreich halten
an: Straßenbahn in Grenoble angegriffen
- Steine geworfen - Fahrer von Glassplittern verletzt
- PLUS: Linien-Bus in Marseille in Brand gesteckt
·Gewalt in Marseille: Bus in Brand gesteckt
Frau in Lebensgefahr:
60 % der Haut verbrannt!
·Paris: Gewalt am 1. Jahrestag der Krawalle
Trotz Polizeipräsenz: Busse und Autos in Brand
·Frankreich fürchtet neue Gewalteskalation
Einwanderer-Viertel gleichen einem Pulverfass
·BILDER: Das waren die Krawalle 2005
KLICKEN: Brennende Autos & Straßenschlacht
Jugendliche haben in der südfranzösischen Stadt Grenoble von einer Brücke Steine auf eine Straßenbahn geworfen. Der Fahrer wurde bei dem Zwischenfall im Gesicht verletzt. Ihm mussten im Krankenhaus Glassplitter aus den Augen entfernt werden, wie die Gewerkschaft CGT mitteilte. In der Nacht zuvor hatten Jugendliche in Marseille einen Bus in Brand gesteckt und eine Frau lebensgefährlich verletzt.
Die Taten stehen vermutlich im Zusammenhang mit dem Jahrestag der schweren Vorstadtunruhen in Frankreich. Auslöser der Krawalle vor einem Jahr war der Tod von zwei Jugendlichen in der Pariser Vorstadt Clichy-sous-Bois, die auf der Flucht vor der Polizei einen tödlichen Stromschlag erlitten.
Die anschließenden wochenlangen Unruhen griffen auch auf andere französische Großstädte über. Nach dem Jahrestag setzten Jugendliche in der Nacht zum Samstag unter anderem zwei Busse sowie 277 weitere Fahrzeuge in Brand und griffen Polizisten und Feuerwehrleute an.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien13:29
Weitere TodesopferSchon wieder schwere Schäden und Tote nach neuen Erdstößen in Norditalien
Anders Behring Breivik11:25
Arische Nasen-OP"Wir fanden es ein wenig dekadent", erzählt ein Jugendfreund des Attentäters
