Die teuren Mieten der Shopping-Meilen:
1. Platz 5th Avenue, Kärntnerstraße Platz 17
- Größte Preissteigerungen im Asien-Pazifik-Raum
- Weltweit sind die Einzelhandelsmieten seit 97 stabil

Die Fifth Avenue in New York ist wieder einmal die teuerste Einkaufsstraße der Welt. Durchschnittlich beträgt die Bruttomiete hier 847 Euro pro Quadratmeter. Die Wiener Kärntner Straße kann mit Ihren 170 Euro pro Quadratmeter immerhin den 17. Platz ergattern. Mit dem Causeway Bay in Hongkong auf Platz zwei und der Pariser Champs Elysées (Platz 3) hat sich auf den vorderen Rängen nichts bewegt, so die Studie "Main Streets Across the World" des US-Beraters Cushman & Wakefield Healiey & Baker (C&W) hervor.
Für den Causeway in der zu China gehörenden Enklave Hongkong legt man 795 Euro pro Monat hin. Die berühmte Avenue des Champs Elysées in der französischen Hauptstadt Paris folgt bereits mit einem deutlichem Abstand beim Mietpreis (565 Euro). Auf dem vierten Platz hat sich wieder die Londoner New Bond Street (472 Euro) gereiht. Platz fünf wird von der japanischen Hauptstadt Tokio belegt. Der teuerste Einzelhandelsstandort ist die Tokioter Ginza mit einer Bruttomonatsmiete von 457 Euro je Quadratmeter.
Die Aufsteiger
Der steilste Aufsteiger unter den 47 teuersten Einkaufsstraßen der Welt ist der Khan Market in Neu Delhi (127 Euro). Die indische Einkaufsmeile ist in der Rangliste 17 Plätze nach oben geklettert und steht nun auf Platz 24. Auch die Rue Nevue (130 Euro) in Brüssel hat sich um fünf Plätze auf Rang 23 deutlich verbessert, ebenso der Bulevardul Magheru (110 Euro) in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Er rangiert mittlerweile auf Platz 20 und hat sechs Plätze gut gemacht.
Asia-Pazifik-Raum boomt
Zu den größten Mietpreissteigerungen - bis zu 20 Prozent - kam es im vergangenen Jahr im Asien-Pazifik-Raum. Die Märkte in dieser Region würden bei den internationalen Einzelhändlern hoch im Kurs stehen, geht aus der Studie hervor. Grund sei das enorme Wachstum des Einzelhandelssektors. So werde in Indien in den nächsten fünf Jahren mit einem jährlichen Zuwachs zwischen 40 und 45 Prozent gerechnet.
Seit neuen Jahren stabil
Weltweit seien die Einzelhandelsmieten im Jahresvergleich an 97 Prozent aller Standorte stabil geblieben. An 3 Prozent der untersuchten Einzelhandelsstandorte seien die Mieten sogar gesunken - in New York von 963 auf 947 Euro, in Hongkong von 802 auf 795 Euro sowie in Moskau von 234 auf 183 Euro - damit ist die russische Metropole von Rang 11 auf 15 abgerutscht. (APA/red)
