Schon vor 4000 Jahren war bekannt: Indiens Heilpflanzen heilen tatsächlich!
- Kurkuma: Wesentlicher Bestandteil von Currypulver
- Zählt zur traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda

·Buch-Tipp: Nützliche
'Frauen-Heilpflanzen'
Wirkungen, Hausmittel und Selbsthilfetipps
·NEWS: Österreichs Top-10-Heilpflanzen
Erfahren Sie, welche Pflanzen wofür gut sind!
·Ginseng und Ingwer heilen nicht jeden
TCM: Österreicher haben meist andere Bedürfnisse
Kurkuma ist ein heiliges Gewürz und eine bewährte Heilpflanze in Indien. Ihre Verwendung in der ayurvedischen Medizin ist mindestens 3000 Jahre alt. Seit dem frühen Mittelalter ist die Wurzelknolle auch in Nordafrika und Europa gebräuchlich, bei uns kennt man Kurkuma auch unter dem Namen Gelbwurz. Kurkuma ist Hauptbestanteil im Currypulver.
Kurkuma ähnelt Ingwer sehr stark, hat jedoch intensiv gelbes Fleisch, das frisch getrocknet als Gewürz und Farbstoff verwendet wird. Es enthält bis zu fünf Prozent typische ätherische Öle, bis zu drei Prozent des für die gelbe Färbung verantwortlichen Curcumins und wirkt anregend auf die Verdauung.
Preiswert
Frisch hat der Wurzelstock einen harzigen, leicht brennenden Geschmack, getrocknet schmeckt er mildwürzig und etwas bitter er wird vor allem gemahlen wegen seiner Färbekraft verwendet, z. B. als wesentlicher Bestandteil von Currypulver. Kurkuma ist dabei wesentlich preiswerter als der ebenfalls stark gelb färbende Safran.
Verwendung
In Indien ist die Verwendung von Kurkuma seit 4000 Jahren belegt. Die Pflanze galt als heilig und gehörte bereits damals zu den wichtigsten Gewürzen. In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda wird es zu den "heißen" Gewürzen gerechnet, denen eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen wird. Kurkuma sollte dunkel und nicht zu lange gelagert werden, da die Farbe bei Licht schnell verblasst und es an Aroma verliert.
Wirkung
Bei Erkrankungen von Galle und Leber und zur Anregung der Magensaftsekretion ist Kurkuma eine erprobte Heilpflanze. Besonders interessant ist die starke antioxidative Wirkung, die vor degenerativen Erkrankungen und chronischen Entzündungen schützen kann. In der Ayurvedischen und Chinesischen Medizin sind noch weitergehende Indikationen bekannt. (red)
