Sprechen, schlucken & kauen fällt schwer? Damit können Sie gegen Aphthen vorbeugen
- Vorsicht: Bestimmte Zahnpasten als Auslöser!
- Mundspülungen und Teebaumöl können helfen!

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Etwas Stress, eine leichte Immunschwäche oder auch nur kurzfristige Hormonschwankungen reichen manchmal schon für die Entstehung dieser kleinen, überaus schmerzhaften Bläschen an Mundschleimhaut und Zunge aus, die das Sprechen, Kauen und Schlucken stark erschweren können.
Eine Aphthe ist eine rundlich-ovale schmerzhafte Schleimhautläsion, die akut auftritt und meist linsengroß ist. Der entzündliche Schleimhautdefekt ist von einem roten Hof umgeben, auf ihm ist ein weißlicher Belag aus Blutgerinnselfasern (Fibrin) zu erkennen. Aphthen entstehen einzeln oder in größerer Anzahl an Mundschleimhaut oder Zungenrand, manchmal auch im Rachenraum. Oft treten sie an mechanisch beanspruchten Schleimhautarealen in der Nähe von Eckzähnen oder Kontaktflächen zu einer Zahnspange auf. Die Aphthe heilt meist spontan ohne Narbenbildung innerhalb von 10 bis 14 Tagen ab.
Was tun?
Neben Eisen-, Folsäure- oder Vitaminmangel und den Gebrauch bestimmter Zahnpasten können auch zyklusabhängige Hormonschwankungen und emotionale Belastungen das Auftreten von Aphthen auslösen. Da Aphthen zu Schmerzen bei jeder Mundbewegung führen, sind Sprechen, Kauen und Schlucken während des Aphthenbefalls äußerst unangenehm. Diese Beschwerden werden mit verschiedenen schmerzstillenden Mittel gelindert. Daneben ist eine sorgfältige Mundhygiene besonders wichtig - so wird eine Infektion der Aphthen mit Bakterien verhindert und die Heilung etwas beschleunigt.
Hausmittel
Mundspülungen mit Arnika, Malve, Salbei oder Kamille, Tinkturen aus Rhabarberwurzelextrakt oder Myrrhe aber auch das Kauen von Heidelbeeren, die durch ihren Gerbstoffanteil entzündungshemmend wirken, helfen. Daneben sind die verschiedensten Gurgel- und Mundspüllösungen aus der Apotheke zur Desinfektion und Schmerzstillung hilfreich - auch Teebaumöl wird eingesetzt.
Vorbeugung
Betroffene sollen so weit wie möglich die Faktoren meiden, die Aphthen auslösen können: Den Verzehr von Nüssen oder zitrushaltigen Früchten sollten Sie einschränken und Ihr Immunsystem durch eine gesunde und vitaminreiche Ernährung stärken. (red)
