Dienstag, 24. Oktober 2006

Die besten Schulen Österreichs

  • Neue Serie, Teil 1: Die Top-Volksschulen

Moderner Unterricht: Wie die Volksschulen mit innovativen Projekten, neuen Lehrplänen und Reformpädagogik punkten. Die 99 besten und innovativsten Volksschulen in allen Bundesländern.

Für die 1A der Volksschule im steirischen Gratwein beginnt der Morgen sportlich. Hula-Hoop-Reifen kreisen, Bälle flitzen durch die Luft, es wird balanciert, gehopst und gerannt. Schulleiterin Marianne Essich stoppt die Zeit: „Nicht schlecht. Jetzt tut sich was in eurem Hirn.“ Motopädagogik nennt sich dieses neue Geheimrezept für die grauen Zellen. Regelmäßig ausgeführt, verbessern die Übungen Konzentrations- und Merkfähigkeit der Kinder.

Ideen machen Schule. Keine Frage: Es bewegt sich was im Schulsystem. Montessori, Native Speaker, alternative Beurteilungsformen, individuelle Begabungsförderung oder gesunde Ernährung – die österreichischen Volksschulen bieten Unterrichtsstandards, mit denen nicht einmal die meisten Gymnasien mithalten können.

Und mehr noch, urteilt PISA-Austria-Chef Günter Haider: „Die Volksschulen stehen innovativen Lernformen am aufgeschlossensten gegenüber. Deshalb schneiden sie im internationalen Leistungsvergleich auch deutlich besser ab als heimische Gymnasien oder Hauptschulen.“
Das hört sich natürlich für all jene Eltern gut an, die derzeit eine passende Taferlklasse für den Nachwuchs suchen. Denn die Zeit drängt: Im Herbst zeigen die Volksschulen nämlich an den so genannten „Tagen der offenen Tür“ rund um den Nationalfeiertag, was sie zu bieten haben.

Den kompletten Schul-test finden Sie im neuen NEWS

24.10.2006 17:09