NASA fliegt zum Licht: Weltraummission zur Erkundung der Sonnenoberfläche gestartet
- Rückschlüsse auf Auswirkungen auf Klima erhofft
- Erste Bilder vom Stern bis Jahresende erwartet
·Rekordozonloch über Südpol: 27,45 Mio. km²
Entspricht Fläche von USA
und Russland zusammen

Ein US-Satellitenduo soll in den kommenden zwei Jahren den ersten dreidimensionalen Blick auf die Sonne und gleichzeitig neue Aufschlüsse über Sonneneruptionen liefern. Eine Delta-II-Rakete brachte das Trabanten-Tandem "Stereo" ins All, wie die US-Raumfahrtbehörden NASA mitteilte. Eruptionen auf der Sonnenoberfläche verursachen elektromagnetische Störungen, die Satelliten, Kommunikations- und Energiesysteme beeinflussen können.
Der 3-D-Effekt entsteht, weil die beiden Satelliten ähnlich wie die menschlichen Augen zwar nahe beieinander sind, die aber Sonne aus leicht unterschiedlicher Perspektive aufnehmen. Erstmals soll dabei die Schwerkraft des Mondes genutzt werden, um zwei Raumfahrzeuge gleichzeitig auf ihre Umlaufbahn zu bringen.
Die NASA erhofft sich unter anderem ein besseres Verständnis des so genannten Sonnenwinds, einen beständigen Teilchenstrom, der von unserem Tagesgestirn ausgeht und auch die Erde umweht. Außerdem sollen die Vorhersagen für des "Weltraumwetter" verbessert werden, um frühzeitig vor gefährlichen Sonnenstürmen warnen zu können.
Etwa eine Stunde nach dem Start der Rakete fingen Wissenschafter die ersten Signale des beinahe baugleichen Duos auf und fuhren die Sonnensegel aus. In den kommenden Wochen sollen dann die Instrumente und Systeme an Bord der Satelliten getestet werden. "Stereo" ist Teil der umgerechnet rund 437 Millionen Euro teuren "Solar Terrestrial Observatory (SOLAR)"-Mission der NASA.(apa)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba14:02
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
