Österreicher sparen 183 Euro im Monat: Altersvorsorge unumstrittene Nummer eins
- 1,8 Millionen haben aber noch gar nicht vorgesorgt
- Liebstes Produkt ist immer noch das Sparbüchlein
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Trotz Direktbanken und Web-Banking erfreuen sich Weltspartag und Sparen weiter hoher Beliebtheit. So wollen am 31. Oktober rund zwei Millionen Österreicher ihre Bankfiliale aufsuchen. Das sind um 400.000 oder ein Viertel mehr als im vergangenen Jahr, so das Ergebnis einer Fessel/GfK-Umfrage im Auftrag der Bank Austria Creditanstalt. Dabei ist Altersvorsorge heuer erstmals Sparmotiv Nummer 1.
76,4 Prozent nennen im Herbst 2006 die eigene Pensionsvorsorge als Hauptmotiv für ihr Sparen, vor einem Jahr waren es noch 73 Prozent. Trotzdem haben laut Umfragen 1,8 Millionen noch gar nicht vorgesorgt, hieß es seitens der BA-CA.
Fast ebenso wichtig ist den Befragten das Anlegen eines "Notgroschen" (76/2005: 76 Prozent) für härtere Zeiten. An Bedeutung gewonnen haben auch die Spar-Motive Kinder (63/59), Renovierung von Haus oder Wohnung (57/51), Urlaub (53/51) oder Auto (51/46 Prozent).
Durchschnittlich 183 Euro oder 11,7 Prozent ihres Nettoeinkommens legen Herr und Frau Österreicher monatlich zur Seite, ergab das aktuelle "Geld AnlageBarometer" der BA-CA. Dabei handelt es sich um eine relativ konstante Größe: Auch im Vorjahr wurden 11,7 Prozent veranlagt.
Je ein Viertel des Ersparten wird in Bankeinlagen oder in Lebensversicherungen angelegt. 17 Prozent fließen in Investmentfonds, je 14 Prozent fließen in Aktien oder in Rentenpapiere bzw. den Geldmarkt. 5 Prozent des monatlich Ersparten landet in einer Pensionskasse, während sich die Sparer statistisch 2 Prozent - rund 3 Euro - als Bargeld behalten.
Liebstes Produkt der Sparer ist immer noch das Sparbuch, steigender Beliebtheit erfreuen sich auch Wertpapiere. Bausparverträge, Lebensversicherungen und Immobilien haben dagegen an Bedeutung verloren.
(apa)
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