"Volle Inflationsabgeltung": Erhöhung der Pensionen im nächsten Jahr um 1,6 Prozent
- Ministerin Haubner: "Nehmen Verantwortung wahr"
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Es gibt einige Auswege aus der Pensionsfalle
Die Pensionen werden ab nächstem Jahr um 1,6 Prozent erhöht. Das erklärte Sozialministerin Haubner nach der Sitzung der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung. Damit gebe es eine "volle Inflationsabgeltung". Zuvor hatte Seniorenbund-Obmann Khol eine jährliche Anpassung der Pensionen mit dem Preisindex für Pensionistenhaushalte verlangt, der für das 2007 1,9 Prozent ausmache.
Haubner sagte, über 90 Prozent der Pensionisten, also diejenigen mit einer Pension unter 1.920 Euro, erhielten die volle Inflationsabgeltung - darüber liegende Pensionen werden mit einem Fixbetrag von 30,72 Euro erhöht. Der Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende (Mindestpension) beträgt ab 01.01.2007 nun 701,04 Euro gegenüber 690 Euro im Jahr 2006. Der AZ-Richtsatz für Verheiratete wird von 1.055,99 auf 1.072,89 Euro erhöht.
"Mit der jährlichen Sicherung der Pensionen nehmen wir die Verantwortung gegenüber der älteren Generation wahr. Die durchschnittliche Pensionshöhe hat sich laut der Zahlen des Hauptverbandes von 2000 bis August 2006 um 14,3 Prozent erhöht", so Haubner.
Im Zusammenhang mit dem Beschluss in Deutschland, das Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre anzuheben, haben ÖAAB und FPÖ ihre klare Ablehnung zu einer derartigen Erhöhung deponiert. FPÖ-Vizechef Hofer forderte von allen Parlamentsparteien ein klares Bekenntnis gegen eine weitere Erhöhung des Pensionsalters. Damit stiege auch nur die Arbeitslosenquote an. Alfred Gajdosik vom ÖAAB hält eine Diskussion über eine Anhebung für entbehrlich. Vielmehr müssten soziale Nachjustierungen erfolgen. "Überstürzte Bocksprünge zum jetzigen Zeitpunkt können wir uns nicht leisten". (apa)
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