Krisengeschüttelter Fußball: Italiens Serie A leidet derzeit unter Zuschauerschwund
- Serie B erlebt dagegen dank Juve Hochkonjunktur
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Serie A 2010/2011
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Der italienische Profi-Fußball beklagt stark sinkende Zuschauerzahlen. Seit Beginn der laufenden Saison werden in der Serie A durchschnittlich nur noch 19.000 Zuschauer pro Spiel gemeldet. Ein derartiges Rekordtief war seit den 70er-Jahren nicht mehr gemeldet worden, berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport". In der Saison 1997/98 waren es noch 31.161 pro Spiel gewesen. Das beste Ergebnis hatte die Serie A in der Meisterschaft 1984/85, als fast 39.000 Zuschauer pro Meisterschaftsspiel gemeldet wurden.
Während die Serie A unter einem chronischen Zuschauerschwund stöhnt, erlebt die Serie B nach dem Zwangsabstieg des Rekordmeisters Juventus Turin Hochkonjunktur. Am vergangenen Sonntag wurden in den Stadien der Serie B-Klubs durchschnittlich 106,7 Prozent mehr Zuschauer als vor einem Jahr registriert. Allein die Klubs Juventus, SCC Neapel (mit ÖFB-Teamspieler Garics) und Genoa Calcio bescherten der zweiten Liga 65.000 Zuschauer. (apa/red)
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