Salzburg gibt sich bei GAK keine Blöße: Tabellenführer siegt beim Schlusslicht 2:0
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Salzburg von Mattersburg
od. Pasching zu stoppen?
Tabellenführer Red Bull Salzburg hat zum Abschluss der 14. Runde einen souveränen 2:0-Auswärtserfolg über Schlusslicht GAK gefeiert. Die Salzburger haben damit weiter sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger FC Superfund Pasching.
Für die Mannschaft von Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus war es nicht nur der erste Meisterschafts-Sieg in der Fremde seit dem 22. Juli (2. Runde/2:0 in Altach), sondern auch das Ende einer langen Negativ-Serie beim GAK. Nach zuletzt sechs Auswärtsniederlagen gegen die "Roten" aus Graz in Serie stießen die Bullen die Truppe von Lars Söndergaard noch tiefer in den Tabellenkeller.
Das gemäß Papierform durchaus reizvolle Duell David gegen Goliath oder Letzter gegen Erster blieb lange Zeit alles schuldig. Knapp 7.500 Zuschauer in der UPC-Arena wurden Zeugen einer über weite Strecken ereignislosen ersten Spielhälfte. Die Partie wurde zwar von beiden Teams mit großem Einsatz geführt, wer auf spielerische Highlights und zahlreiche Strafraumszenen gehofft hatte, wurde aber bitter enttäuscht.
Ein Kopfball von Kovac (6.), der knapp an der linken Stange vorbeizog, und ein knapp am linken Kreuzeck vorbei gezirkelter Janocko-Freistoß von der Strafraumgrenze waren zunächst die gefährlichsten Aktionen der Salzburger. Auf der anderen Seite zielte Standfest (23.) aus etwa 18 Metern Entfernung weit über das Tor und konnte einen Querpass von Hassler (36.) nicht verwerten. Da beide Mannschaften viele Fouls begingen, stand der Schweizer Schiedsrichter Guido Wildhaber bei seinem dritten Österreich-Einsatz häufig und unfreiwillig im Mittelpunkt.
Zickler wieder in Torlaune
Im Stile eines abgebrühten Klasse-Teams schlug der Tabellenführer dann wenige Minuten vor der Pause (38.) zu. Der Ungar Bodnar setzte Solo-Spitze Zickler mit einem weiten Pass über die gesamte GAK-Defensive hinweg ideal in Szene und der Deutsche traf zu seinem 10. Saisontor in die linke lange Ecke. Nach der Pause änderte sich an der Charakteristik der Partie zunächst nur wenig, der GAK spielte mit, war in der Offensive aber viel zu harmlos.
Salzburg agierte im Gegensatz dazu eiskalt. Wenn die Mozartstädter Offensiv-Akzente setzten, brannte es vor dem GAK-Gehäuse lichterloh. Zickler (58.) scheiterte noch alleine auf Schranz zulaufend am besten GAK-Akteur, wenige Augenblicke später war der Keeper aber machtlos. Nach einem Vonlanthen-Eckball sorgte Niko Kovac (59.) im Fünfmeter-Raum sträflich vernachlässigt per Kopf für die Vorentscheidung. Einen Zickler-Schuss (61.) parierte Schranz dann wieder bravourös. In der Schlussphase hatte der GAK nichts mehr zuzusetzen, Salzburg brachte das Ergebnis ohne Probleme über die Zeit.
(apa/red)
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