Mittwoch, 25. Oktober 2006

Viel Glück für Ried: Bundesligist kommt bei Schallerbach erst im Elferschießen weiter

  • Sportklub schlägt Austria Lustenau - Vienna weiter
  • Auch Erstligisten Gratkorn, Hartberg ausgeschieden

Sechs der zehn Klubs der T-Mobile-Bundesliga sind im Achtelfinale des ÖFB-Stiegl-Cups am 21.11. vertreten. Neben den Europacup-Teilnehmern Austria Magna, Red Bull Salzburg, Superfund Pasching und SV Mattersburg, die bisher spielfrei waren, gewann nach dem GAK am Dienstag auch die SV Ried in Runde zwei, allerdings erst im Elferschießen bei SV Bad Schallerbach.

Von den acht Klubs der Red Zac Erste Liga, die am Dienstag im Einsatz waren, scheiterten Austria Lustenau (beim Sportklub), Admira Wacker, DSV Leoben (gegen Vienna), TSV Hartberg und FC Gratkorn, sichere Siege feierten nur FC Kärnten und LASK, FC Lustenau stieg nach Verlängerung in St. Pölten auf.

Nur mit viel Glück kamen die Rieder gegen Schallerbach weiter. Die Gastgeber waren gegen den Favoriten vor der Pause sogar überlegen, aber danach übernahm das Team von Trainer Helmut Kraft das Kommando. Der Coach wechselte Drechsel und Kastner ein, doch Ried vermochte aus der drückenden Überlegenheit kein Kapital zu schlagen. Die wenigen guten Chancen machte Keeper Schimpl zunichte. Und Kastner verstolperte alleine vor dem Tor (60.).

So ging es in die Verlängerung: Daniel Haderer, Führender der Schützenliste der OÖ-Liga (11 Tore) brachte Schallerbach nach einem weiten Einwurf in Führung (101.), erst in letzter Minute gelang Damjanovic der Ausgleich (120.). Im Penaltyschießen stellte Pichorner auf 4:3 für Ried, ausgerechnet Haderer verschoss anschließend.

LASK wirft Sturm-Bezwinger Kalsdorf raus
FC Kärnten hatte bei der Union Vöcklamarkt (OÖ Liga) in der ersten Hälfte Probleme, Spieler der Gastgeber scheiterten zweimal allein stehend. Doch gleich nach dem Wechsel gelang Manuel Weber das 1:0 für die Kärntner, die mit drei Treffern in den letzten 16 Minuten (Sand, Toth, Zakany) noch einen klaren Sieg herausschossen.

Red-Zac-Tabellenführer LASK Linz setzte sich beim Sturm-Graz-Bezwinger SC Kalsdorf mit 3:1 durch. Starker Regen sorgte für schwierige Verhältnisse, die Oberösterreicher dominierten dank ihrer technischen Überlegenheit gegen die beherzt kämpfenden Steirer.

Wiener Sportklub und Vienna weiter
Erfolgserlebnisse gab es für zwei Wiener Traditionsklubs der Regionalliga Ost. Der Sportklub bot seine bisher beste Saisonleistung und schaltete Austria Lustenau mit 4:1 aus. Die Vorarlberger waren nach dem 2:6 in der Liga in Leoben enorm verunsichert. Und die Vienna schloss an den Cuperfolg gegen Rapid an und bezwang Leoben mit 3:0 nach Verlängerung. Kozelsky hatte für die Steirer in der regulären Spielzeit zweimal die Stange getroffen.

Für die Admira bedeutete ein 1:3 in Horn das Ende der Cup-Hoffnungen. Die Südstädter führten durch einen Elfer von Scharrer rasch (15.), doch nach Gelb-Rot für Rainer (20.) drehte Horn das Match nach dem Wechsel um. Ein Doppelschlag (66./67.) brachte das 2:1, Blaunsteiner machte sieben Minuten vor dem Ende für den Außenseiter alles klar.

Voitsberg schlägt Erstligist Gratkorn
Erstligist Gratkorn musste sich beim Achten der Regionalliga Mitte, Voitsberg, mit 1:2 geschlagen geben. Die Begegnung stand unter keinem guten Stern. Ein Blitzschlag hatte die Flutlichtanlage lahm gelegt, das Spiel begann bei Dauerregen und schlechten Bodenverhältnissen mit rund 20-minütiger Verspätung. Rauscher (33.) glich die Führung von Jürgen Hiden (7.) noch aus, doch Bernsteiner sorgte in der 47. Minute für die Entscheidung.

Nicht besser erging es Hartberg. Dabei lagen die Steirer in St. Andrä nach zehn Minuten schon 2:0 voran. Doch die Kärntner glichen kurz nach dem Wechsel aus und diktierten in der Folge das Match. Ihr Erfolg im Elferschießen war verdient. Held des Abends war Ex-Sturm-Graz-Keeper Roland Goriupp, der drei Elfer parierte.

(apa/red)

25.10.2006 10:12