Miltäreinsatz in Südafghanistan : NATO- Truppen töten 70 aufständische Kämpfer
- Ein Soldat der Internationalen Schutztruppe getötet
- PLUS: Anschlag auf NATO-Konvoi - Ein Toter
Bei einem Gefecht im Süden Afghanistans sind nach Angaben der NATO etwa 70 mutmaßliche Taliban-Kämpfer getötet worden. Bei einem Anschlag auf einen Konvoi der NATO im Süden Afghanistans wurden ein Soldat getötet und acht weitere verletzt.
Ein Sprecher der internationalen Schutztruppe ISAF teilte mit, 100 bis 150 Extremisten hätten am Samstag einen Militärstützpunkt nördlich von Tarin Kowt in der Provinz Uruzgan angegriffen. Während des mehrstündigen Gefechts seien auch Kampfhubschrauber zum Einsatz gekommen.
Bei einem Bombenanschlag in derselben Provinz kam ein NATO-Soldat ums Leben. Acht weitere Soldaten sowie drei Zivilpersonen wurden verletzt worden, als eine am Straßenrand deponierten Bombe, die einen Konvoi der NATO treffen sollte, explodierte. Die NATO gab die Nationalität des getöteten Soldaten nicht bekannt.
Insgesamt sind die Gefechte in Afghanistan in diesem Jahr die schlimmsten seit dem US-geführten Sturz der Taliban im Jahr 2001. Seit Anfang dieses Jahres sind mindestens 3.000 Menschen getötet worden, die meisten davon Aufständische. Unter den Toten sind jedoch auch hunderte Zivilisten und etwa 150 ausländische Soldaten.
(apa/red)
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