Behörden geben Entwarnung: Deutsche Oper Berlin nimmt "Idomeneo" wieder auf
- Stück wurde nach Islamisten-Drohung abgesetzt
Nach einer Entwarnung der Sicherheitsbehörden nimmt die Deutsche Oper Berlin Mozarts "Idomeneo" noch in diesem Jahr wieder mit zwei Aufführungen ins Programm. Landes- und Bundeskriminalamt seien in einer neuen Analyse zu dem Ergebnis gekommen, dass es derzeit keine konkrete Gefährdung der Deutschen Oper oder der an der Inszenierung Mitwirkenden gebe, teilte das Opernhaus mit.
Intendantin Kirsten Harms hatte die Mozart-Inszenierung von Hans Neuenfels vor einem Monat wegen einer angeblichen islamistischen Bedrohung abgesetzt. Diese Information hatte sie von Berlins Innensenator Ehrhart Körting erhalten. In der Schlussszene der Inszenierung werden die abgeschlagenen Köpfe von Mohammed, Buddha, Poseidon und Jesus auf die Bühne getragen.
Die "Entwicklung der Gefährdungslage" werde auch weiter beobachtet und analysiert, heißt es in der Erklärung der Oper. Der Berliner Kultursenator Thomas Flierl begrüßte die geplante Wiederaufnahme der Inszenierung. (APA/red)
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