Afrika bleibt Armenhaus der Welt: 852 Millionen Menschen litten 2005 Hunger!
- Dürre, Klimawandel & verfehlter Handel als Ursachen

Im vergangenen Jahr haben nach Angaben der Vereinten Nationen weltweit rund 852 Millionen Menschen Hunger gelitten. Das sind elf Millionen mehr als im Jahr zuvor. Dies teilte der UNO-Experte Jean Ziegler in New York mit. Am schlimmsten betroffen sind demnach die Menschen in Afrika.
In Afrika haben Dürre und Klimawandel für eine Ausbreitung der Sahara in Richtung Süden gesorgt. Als weiteren Grund für die große Hungersnot auf dem Kontinent nannte Ziegler den Export von Lebensmitteln aus reichen in arme Ländern. Dies fügt dem Experten zufolge den einheimischen Händlern großen Schaden zu. (APA)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
