Bei Bauarbeiten auf Autobahn in Bayern detoniert eine Bombe: Ein Arbeiter stirbt
- Das Unglück ereignete sich bei Fräsarbeiten

Bei der Explosion eines im Boden verborgenen Sprengkörpers ist auf einer Autobahnbaustelle unweit von Aschaffenburg ein Bauarbeiter getötet worden. Vier Arbeiter und eine gerade vorbeifahrende Autofahrerin erlitten einen Schock, berichtete die Polizei. Nach ersten Ermittlungen war die von dem Arbeiter gesteuerte Fräsmaschine auf einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Das Baufahrzeug sei hochkatapultiert und in zwei Teile zerrissen worden. Der Fahrer war auf der Stelle tot.
Die Autobahn A 3 Frankfurt-Würzburg war in beide Richtungen stundenlang gesperrt. Es seien umfangreiche Ermittlungen am Unglücksort erforderlich.
Nach einer ersten Einschätzung der Polizei hatte der Sprengkörper in dem aus Beton bestehenden Fahrbahnbelag der Autobahn gesteckt. "Davon müssen wir ausgehen", sagte Schmitt. Ob er bei dem Jahrzehnte zurückliegenden Bau der wichtigen Ost-West-Autobahn aus Versehen mit dem Beton eingegossen wurde, sei aber noch unklar. "Das müssen unsere weitere Ermittlungen zeigen." In diesem Fall wären jahrzehntelang Millionen Autos über den im eingeschlossenen Blindgänger gerollt.
(apa/red)
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