Eurofighter-U-Ausschuss verdirbt ÖVP die Stimmung: Heftige Attacken gegen die SPÖ!
- Vorwurf von Schützenhöfer: SPÖ strebt Neuwahlen an
- Vergleich: 'Wie Treffen zwischen Nord- und Südkorea'
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In der ÖVP mehrt sich die Kritik an einer möglichen Koalition mit der SPÖ. Auch die Attacken auf die Sozialdemokraten werden heftiger. Angesichts des Eurofighter-U-Ausschusses, den die SPÖ mit Grünen und FPÖ im Nationalrat beschließen will, wirft der steirische ÖVP-Verhandler Schützenhöfer der SPÖ vor, Neuwahlen anzustreben. Minister Pröll warnt vor einer rot-grün-blauen Koalition.
Schützenhöfer erklärt in der "Kleinen Zeitung", die Skepsis, mit der SPÖ eine Koalition einzugehen, "steigt in der ÖVP stündlich - zumindest in der Steiermark." Wenn am Montag tatsächlich der Eurofighter-U-Ausschuss beschlossen werde, sei "nicht abzuschätzen, was passiert". Für den steirischen ÖVP-Chef wäre die SPÖ "gut beraten, sich diesen Schritt noch einmal zu überlegen."
"Ich will ja keine unangebrachten Vergleiche ziehen: Aber fast kommen mir die Gespräche wie Treffen zwischen Nordkoreanern und Südkoreanern vor", so Schützenhöfer. Der steirische ÖVP-Chef hegt den Verdacht, "die SPÖ sucht nach einem Absprung, weil sich dann Rot- Grün ausgehen und sie ihre Klassenkampfpolitik durchziehen könnte. In Wahrheit wollen die Roten und niemand sonst Neuwahlen."
Pröll warnt vor rot-grün-blauer Koalition
Einen anderen Verdacht hegt Landwirtschaftsminister Pröll: "Ich frage mich, ob im Hintergrund nicht überhaupt schon an so einer rot-grün-blauen Koalition für Österreich gearbeitet wird. Man kann sich nur wundern. Die SPÖ verhandelt zwar mit der der ÖVP, auf der anderen Seite tut sie alles, um andere Mehrheiten zu zimmern", meint Pröll im "Standard".
(apa/red)
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