Pröll fordert ÖVP im "profil" auf: "Müssen veränderte Lebenswelten akzeptieren"
- Minister nennt Prioritäten für Neuorientierung der ÖVP
- Kritik an Gusenbauer wegen Eurofighter-U-Ausschuss
·3. Runde: Schüssel drückt aufs Tempo
ÖVP will sensible Punkte mit der SPÖ ansprechen
·Grüne wollen zuerst Eurofighter-Ausschuss
Erst dann Bawag & Hypo-Untersuchungen starten
·Eurofighter: Bericht des RH im November
SPÖ: "Luftzahlen und Luftgeschäfte" im Deal
·Sagen Sie uns Ihre Meinung zur Regierung
Mitreden: Was halten Sie von Gusenbauer & Co?
In einem Interview in der aktuellen "profil"-Ausgabe sieht Umwelt- und Landwirtschaftsminister Josef Pröll, der die "Perspektivengruppe" über die Zukunft der ÖVP leitet, in den Themen "Familie, Frauen, Bildung, junge Menschen, Urbanität" besonderen Handlungsbedarf: "Wir müssen Lebenswelten, die sich verändern, akzeptieren. Wenn in Wien jede zweite Ehe geschieden wird, gibt es eben viele Konsequenzen wie alleinerziehende Mütter, Wochenendväter, Patchworkfamilien und so weiter. Wir müssen für diese Menschen Antworten auf ihre Probleme finden", sagt der Minister.
Pröll sieht keinen Anlass für eine Debatte über einen neuen ÖVP-Obmann: "Wolfgang Schüssel ist Chefverhandler und Parteiobmann und wird das auch noch lange bleiben."
Pröll übt harte Kritik an der SPÖ wegen der Einsetzung des Untersuchungsausschusses zum Ankauf der Eurofighter-Jets. "Der Bundespräsident erwartet von einer großen Koalition große Projekte. Ich habe bisher von Gusenbauer nichts dazu gehört, und das erste, wozu er das Wahlergebnis nutzt, ist eine rot-blau-grüne Koalition. Das gibt zu denken."
Das ganze Interview lesen Sie im aktuellen "profil"!
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