Eine Autofahrt ohne Handy? Unvorstellbar!
Österreicher sind Vieltelefonierer am Steuer
- Jeder Elfte schreibt sogar SMS während der Fahrt!
- KfV: "Umfassende Ablenkung vom Straßenverkehr"

·Freisprechhilfe senkt Unfallrisiko doch nicht
Neue US-Studie: Lenker reagieren nicht schneller
·Handy am Steuer macht "betrunken"
Telefonie im Auto mit 0,8 Promille gleichzusetzen
·Geländewagenfahrer telefonieren zu gerne
8 % von ihnen tun es am Steuer - sagt eine Studie
·Handy-Navi-System hilft bei Autopannen
Notfallmeldung via GPS von Pannenhilfe eruierbar
Fast 70 Prozent der österreichischen Kfz-Lenker telefonieren während der Fahrt, aber nur 43 Prozent verwenden dabei regelmäßig eine Freisprecheinrichtung. Das ergab eine Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit unter mehr als 600 Autofahrern. Fast ein Viertel der Befragten liest während der Fahrt auch SMS, jeder Elfte schreibt sogar selbst Kurznachrichten.
Gänzlich auf eine Freisprecheinrichtung verzichten zwölf Prozent, obwohl "diese Form der motorischen Selbstüberschätzung vor allem für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer dramatisch enden kann", warnt KfV-Direktor Othmar Thann. Er forderte zum wiederholten Male die Aufnahme ins Vormerksystem und effizientere Kontrollmöglichkeiten gegen diese "umfassende Ablenkung vom Straßenverkehr".
91 Prozent der Autofahrer besitzen laut der Umfrage bereits ein Handy, zu drei Viertel werden im Auto private Gespräche geführt. Männer machen den Großteil (60 Prozent) der Telefonierer hinterm Steuer aus, insgesamt bezeichnet sich jeder fünfte Befragte als "Vieltelefonierer". (apa)
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