Trotz Ansuchen um Rechtsbeistand: Keine Gewerkschafts-Hilfe im Verzetnitsch-Prozess
- Ex-ÖGB-Präsident ohne Unterstützung von Metallern
- Ansuchen Verzetnitschs als "Frechheit" bezeichnet
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Ex-ÖGB-Präsident Verzetnitsch erhält laut eines Zeitungsberichts nun doch keinen Rechtsschutz von der Gewerkschaft. Verzetnitsch hatte bei seiner Stammgewerkschaft, den Metallern, um Rechtsbeistand angesucht, da ihn der ÖGB seinerseits auf Schadenersatz in der Höhe von zehn Millionen Euro geklagt hat.
Der Ex-Präsident fühlt sich vom Gewerkschaftsbund ungerechtfertigt entlassen und fordert 845.000 Euro an Abfertigungs-, Urlaubs- und Pensionsansprüche.
Rechtsschutz steht für gewöhnlich jedem Gewerkschaftsmitglied in Arbeitsrechtstreitigkeiten mit dem Arbeitgeber zu. Das Präsidium der Metaller hat nun einstimmig den Beschluss gefasst, ihrem Mitglied Verzetnitsch im Fall der Schadenersatzklage durch den ÖGB nicht zu helfen. Das sei kein klassischer Arbeitsrechtsstreit. Ein hoher Funktionär bezeichnete laut "Wirtschaftsblatt" das Ansuchen des Ex-Präsidenten wörtlich als "Frechheit". (apa)
