Montag, 6. November 2006

Neue Umweltstudie: Der Ökosünder-Report

  • Ökologisches Defizit: Die Menschheit überzieht das biologische ,Konto‘ der Erde bereits um 25 Prozent.

Der ,Ökologische Fußabdruck‘ als Maß für den Ressourcenverbrauch der Menschheit wird immer größer. NEWS über den neuesten WWF-Report zum Zustand der Erde. Plus Test: So umweltfreundlich leben Sie wirklich.

Wie groß ist Ihr Fußabdruck? Blöde Frage, werden Sie einwenden, schließlich kennen Sie ja Ihre eigene Schuhgröße. Aber Vorsicht, die Dimension des Fußes eines Menschen sagt noch lange nichts darüber aus, welchen Fußabdruck er auf dem Planeten Erde tatsächlich hinterlässt. Dafür schufen der kanadische Wissenschaftler William Rees und sein Schweizer Kollege Mathis Wackernagel 1994 den metaphorischen Begriff „Ökologischer Fußabdruck“ – eine wissenschaftliche Methode, die erfasst, wie stark der menschliche Ressourcenverbrauch die Ökosphäre beansprucht. Der menschliche Konsum von Energie und Gütern wird zum Flächenverbrauch des dafür nötigen Bedarfs an Acker- und Weideland, Wald, Fischereigründen und CO2-Senkung in Relation gesetzt. Je größer diese Fläche, desto stärker belastet der Lebensstil das ökologische Gleichgewicht.

Bei der Messung des Material-, Energie- und Landverbrauchs kommen Methoden wie die Materialflussanalyse und die Landnutzungsanalyse zur Anwendung. „Der große Vorteil des Footprint-Konzepts ist, dass das Globale mit dem Lokalen verknüpft werden kann: Der Fußabdruck der gesamten Menschheit lässt sich ebenso berechnen wie jener von Ländern, Städten oder auch von einzelnen Personen oder Produkten“, erläutert Stefan Giljum, Nachhaltigkeitsforscher am SERI (Sustainable Europe Research Institute) in Wien.

Die ganze Story finden Sie im neuen NEWS
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6.11.2006 10:22