ÖBB-Chef Huber unter Druck: SPÖ fordert personelle Veränderungen an der Spitze
- "trend": RH-Kräuter sieht "zu viele Häuptlinge"
"Das System der einzelnen ÖBB-Teilgesellschaften" so sagt SPÖ-Rechnungshofsprecher Werner Kräuter, "gehört schleunigst bereinigt." Dass die Holding besser durchgreifen soll, sei ja "keine politische Forderung, sondern allen, auch im Unternehmen, längst klar". Die Konzernspitze, so Kräuter im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin "trend" "muss einfach schlanker werden. Weniger Köpfe sind mehr. Da stehen sich doch alle auf den Zehen, es geht zu viel Energie in der wechselseitigen Abstimmung zwischen den Gesellschaften verloren." Die hohe Zahl der Einzel-AGs sei nicht zielführend. Generell gebe es "eindeutig zu viele Häuptlinge".
"Neue Köpfe von außen" Personelle Rochaden seien nötig: "Man wird neue Verantwortungsbereiche schaffen und dann schauen, wer ist der bestgeeignete Kopf dafür. Da kann auch jemand neuer von außen kommen."
Und, ganz direkt: "Huber (ÖBB-Holding AG-Direktor Martin Huber, Anm.) hat sich nicht als besonders fähig erwiesen. Es sind viele Dinge vorgefallen, die ihn nicht sakrosankt machen."
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