Nach mühsamen 2:2 daheim gegen Ried: Grün-Weißes Barometer zeigt nach unten
- Rapid-Coach Pacult: "In der Ruhe liegt die Kraft"
- Pfiffe gegen verunsicherten Schlussmann Payer
·Nur Remis für Rapid gegen Kellerkind Ried
Später Ausgleich rettet Punkt nach Payer-Panne
·Altach entführt drei Punkte aus Innsbruck
Superfund schlägt GAK, Sturm-Mattersburg torlos
·Nächstes Debakel für
Austria bei Salzburg
Red Bull fügte Veilchen peinliche 0:4-Schlappe zu
·Jetzt mittippen! Der Bundesliga-Tippkönig
Der Hauptpreis: Plasma- Fernseher von Samsung!
·Bundesliga 2007/08: Ergebnisse & Tabelle!
Auslosung, Tore & mehr: Infos zur aktuellen Saison
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Mattersburg
od. Pasching zu stoppen?
Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid befindet sich auf dem besten Weg in eine veritable Krise. Die Hütteldorfer mühten sich in der 13. Bundesliga-Runde im Hanappi-Stadion zu einem 2:2 gegen SV Ried und zeigten dabei wieder jene Schwächen, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison ziehen: Auf Grund mangelnder Kreativität im Mittelfeld und harmloser Stürmer können Gegner nur selten unter Druck gesetzt werden, dazu gesellen sich Unkonzentriertheiten in der Abwehr und in Helge Payer ein Goalie, der nicht mehr im Alleingang Punkte gewinnt, sondern verliert.
Die Fans hatten schon aus dem 0:2 in Graz gegen Sturm ihre Konsequenzen gezogen und in der ersten Hälfte auf Anfeuerungsrufe verzichtet, was die Verunsicherung der Grün-Weißen weiter steigerte und zu einem 0:1-Pausenstand führte. "Dass die Fans mit unserer Leistung in Graz nicht zufrieden waren, ist verständlich. Mich freut es aber, dass sie sich immer etwas Neues einfallen lassen. In der zweiten Hälfte haben sie uns zum Ausgleich getrieben", konnte Trainer Peter Pacult dem Verhalten der Anhänger auch Positives abgewinnen.
Der frühere 1860-Coach ("Wir müssen mit dem Unentschieden leben, auch wenn es schwer ist") hatte bei Amtsantritt die Devise ausgegeben, den Abstand zur Spitze bis zum Winter nicht zu groß werden zu lassen - sechs Liga-Spiele und sieben Punkte später betrug der Vorsprung auf den Tabellen-Letzten Austria vor dessen Gastspiel in Salzburg nur noch zwei Zähler. Das Duell mit dem Erzrivalen in zwei Wochen im Hanappi-Stadion könnte erstmals in der Geschichte des österreichischen Fußballs zu einem echten "Abstiegs-Derby" werden.
Allzu dramatisch sieht Pacult die aktuelle Situation dennoch nicht. "Es ist immer mühsam, unter dem Jahr Statements abzugeben. Abgerechnet wird für mich erst am Schluss", erklärte der Trainer und kündigte "konzentriertes Weiterarbeiten" an. "In der Ruhe liegt die Kraft", betonte der Coach.
Immerhin habe seine Mannschaft in der zweiten Hälfte gute Ansätze gezeigt. "Nach dem 1:2 haben wir Moral gezeigt und weitergekämpft", sagte Pacult. Der zweite Gegentreffer entsprang einem Fehler des herauseilenden Payer, der Ried-Stürmer Kastner außerhalb des Strafraums anköpfelte und sich danach ein gellendes Pfeifkonzert gefallen lassen musste. "Das ist normal. Sie werden auch wieder jubeln, aber ich werde es mir merken", meinte der Teamspieler. (apa/red)
ÖFB-Team06:59
Mentalcoach fürs TeamMit Sportpsychologe Thomas Graw wird an der mentalen Verfassung der Kicker gearbeitet
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
