Hoffnung für Sturm nach Insolvenzantrag: Kartnig nennt zwei potenzielle "Retter"
- Steirische Unternehmer sollen 1,2 Mio. bereitstellen
- Insolvenzantrag bei Handelsgericht Graz eingebracht

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Schlagen nun Sturms letzte Fußball-Stündchen?
Es war ein rabenschwarzer Tag für alle Sturm-Fans, doch es gibt auch einen Funken Hoffnung: Nachdem am Morgen beim Handelsgericht der Insolvenantrag gegen Sturm Graz eingebracht worden war, nannte Präsident Hannes Kartnig später mögliche "Retter" des Klubs. Sie sollen mit ihrem Geld den Spielbetrieb aufrechterhalten.
Laut Kartnig zeigen sich der steirische Transportunternehmer Johann Fedl und der oststeirische Investment-Dienstleister Gerhard Mabler an der finanziellen Rettung des Vereins interessiert. Fedl und Mabler sollen bereit sein, sofort 1,2 Millionen Euro aufzubringen. Zusammen mit einem möglichen Verkauf des Spielers Christoph Leitgeb sollen damit genug finanzielle Mittel vorhanden sein, um den Spielbetrieb zu gewährleisten.
Schwarzer Tag für Blackies
Für Fans, Funktionäre und alle Mitglieder der Sturm-Familie war der mit strahlendem Sonnenschein beginnende Tag in Graz dennoch ein rabenschwarzer: Rechtsanwalt Georg Muhri traf Punkt 7:30 Uhr am Grazer Handelsgericht am Marburger Kai ein und übergab bei der Einlaufstelle im Erdgeschoss des Justizgebäudes den umfangreichen Insolvenzantrag.
Von Konkursrichter Elmar Schneider wurde die Anwaltskanzlei Scherbaum und Seebacher GmbH zum Masseverwalter bestellt. Wie Schneider erklärte, werde sich in acht bis zehn Tagen entscheiden, ob der derzeitige Fortbetrieb weiterlaufen könne. Die Ausgleichsquote soll über zukünftige Sponsoren oder Beteiligungsinteressierte aufgebracht werden.
Muhri übergab unter einem Blitzlichtgewitter von Pressefotografen dem Beamten in der Einlaufstelle des Gerichts den Antrag - dieser zählte gewissenhaft die dicken Schriftstücke ab und bestätige den Eingang mit einem kräftigen Stempeldruck - und begab sich dann in den dritten Stock des Gebäudes, um mit Konkursrichter Schneider Kontakt aufzunehmen.
Schneider gab dann bekannt, dass für Dienstag, 7. November das erste Gläubigertreffen im Gebäude des Handelsgerichts angesetzt sei. Genau einen Monat später, am 7. Dezember, findet die Berichts- und Prüfungstagsatzung statt. (apa/red)
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