Suche nach dem nächsten Schumacher: Alonso und Räikkönen heißeste Anwärter
- Beide Piloten sitzen nächstes Jahr in den Top-Autos
- Schumis Erfolge werden dennoch unerreicht bleiben
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Fernando Alonso und Kimi Räikkönen gelten als aussichtsreichste Kandidaten für die Nachfolge von Michael Schumacher als Formel-1-Herrscher. Der Spanier und der Finne sind nach dem Rücktritt des Rekord-Weltmeisters die beiden besten Piloten und dürften in der kommenden Saison zudem in den stärksten Autos sitzen. Der künftige "Pensionist" Schumacher will sich allerdings trotz allen Respekts vor dem Potenzial des Duos auf keinen legitimen Erben festlegen: "Ich mag es nicht, jemandem einen Stempel aufzudrücken."
Alonso und Räikkönen waren in den vergangenen Jahren die einzigen, die Schumacher ernsthaft Paroli bieten konnten. Der zu McLaren-Mercedes wechselnde Renault-Rennfahrer aus Oviedo entthronte den siebenfachen Champion im Vorjahr und sicherte sich souverän als jüngster Grand-Prix-Pilot den Titel.
Für McLaren-Mercedes-Mann Räikkönen, der 2007 bei Ferrari zumindest Schumachers Cockpit erbt, sprechen seine beiden Vizeweltmeisterschaften. 2003 unterlag er dem Deutschen erst im Finale, 2005 war Alonso stärker.
Trotz der Qualitäten und Erfolge Alonsos und Räikkönens stellt sich für Schumacher nicht die Frage, wer in seine übergroßen Fußstapfen treten könnte. "Ich sehe keinen Nachfolger, sondern eine neue Situation aufkommen", sagte der Ferrari-Star. "So wie die Formel 1 vor mir stattgefunden hat, so wird sie auch nach mir stattfinden. Wer da auch immer in der Position sein wird, Meisterschaften zu gewinnen, der wird das Thema des Tages sein."
Ob der Spanier oder der Finne allerdings je eine auch nur annähernd so dominierende Rolle wie der deutsche Seriensieger und Rekordsammler spielen können, scheint fraglich. Der frühere Grand-Prix-Pilot und heutige TV-Experte Marc Surer meinte kategorisch: "Einen Nachfolger für Schumacher kann es nicht geben. Seine Erfolge werden unerreichbar bleiben."
(apa/red)
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