Schumacher schließt Umdenken aus: "Kein Grund, Rücktrittsentscheidung zu revidieren"
- "Kein Interesse, in einer anderen Serie zu fahren"
- Formel 1-Star lässt weitere Zukunft allerdings offen
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Michael Schumacher hat einen Rücktritt vom Rücktritt vor seinem letzten Formel-1-Grand-Prix in Brasilien definitiv ausgeschlossen. "Es gibt keinen Grund, diese Entscheidung zu revidieren", erklärte der deutsche Rekord-Weltmeister bei seiner letzten Pressekonferenz vor dem Abschiedsrennen in Interlagos/Sao Paulo. "Ich habe auch kein Interesse, in irgendeiner anderen Serie zu fahren."
Schumachers Zukunft ist allerdings weiterhin offen. "Auf die Frage habe ich keine definitive Antwort. Ferrari lässt mir alle Möglichkeiten offen", deutete der 37-Jährige an, seinem Formel-1-Team erhalten zu bleiben. Der Deutsche versicherte erneut, den Fahrertitel bereits "abgehakt" zu haben. Zehn Punkte fehlen Schumacher vor dem letzten WM-Lauf auf den Spanier Fernando Alonso.
Selbst wenn Schumacher zum fünften Mal im Autodromo Jose Carlos Pace triumphieren sollte, würde seinem Renault-Rivalen ein achter Platz zur erfolgreichen Titelverteidigung reichen. "Es wäre eine riesige Enttäuschung, wenn es nicht klappen würde", verriet Alonso. Schumacher hat für Abschieds-Nostalgie keine Zeit, hat stattdessen nur seinen 92. GP-Sieg sowie die Konstrukteurs-WM im Visier.
In einem kurzen Rückblick bezeichnete Schumacher die Duelle mit Mika Häkkinen 1998, 1999 und 2000 als seine "schönsten WM-Kämpfe". Die ersten beiden Male hatte der finnische McLaren-Mercedes-Pilot dabei die Oberhand behalten, 2000 erlöste Schumacher Ferrari nach 21 Jahren Durststrecke, holte den ersten von fünf WM-Titeln in Serie.
(apa/re
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