Federer ist nicht aufzuhalten: Schweizer steht im Madrid-Endspiel gegen Gonzalez
- Einfach unbezwingbar: Klarer Sieg über Nalbandian
- Scharapowa und Hantuchova im Finale von Zürich
Der als Nummer 1 gesetzte Roger Federer hat erwartungsgemäß das Finale des mit 2,082 Mio. Euro dotierten ATP-Turniers in Madrid erreicht. Der 25-jährige Schweizer ließ dem als Nummer 4 gesetzten Argentinier David Nalbandian keine Chance und gewann mühelos 6:4,6:0.
Nalbandian wirkte nach dem hart erkämpften Drei-Satz-Sieg über Marat Safin müde und konnte dem präzisen und druckvollen Spiel Federers nur in der Anfangsphase etwas entgegensetzen. Nach dem 4:4 im ersten Satz spielte Federer groß auf und gewann acht Games in Folge. Nach dem Match zeigte sich Federer erfreut über seine momentanen Leistungen: "Ich bin natürlich überglücklich, wie gut ich im Moment spiele."
Das Endspiel ist für Federer bereits das 14. im heurigen Jahr, zehn davon konnte er für sich entscheiden. Finalgegner des Weltranglisten-Ersten wird Fernando Gonzalez sein. Der Chilene erreichte nach der BA-CA-Trophy in Wien sein zweites ATP-Finale in Serie, er fertigte den Nadal-Bezwinger Thomas Berdych (CZE) nach nur 52 Minuten mit 6:3,6:1 ab. Berdych wurde vom Publikum ausgepfiffen, nachdem er am Vortag im Match gegen Nadal (vergeblich) Ruhe gefordert hatte.
Beim WTA-Turnier in Zürich steht die Russin Maria Scharapowa nach einem 7:6,6:2 Erfolg über die ungesetzte Slowenin Katarina Srebotnik im Finale. Scharapowa, die Topfavoritin des Generali Ladies nächste Woche in Linz, hatte nur im ersten Satz Probleme mit dem Spiel der 25-jährige Slowenin.
Gegenerin von Scharapowa im Endspiel ist die ebenfalls in Linz antretende Slowakin Daniela Hantuchova, die im zweiten Halbfinale gegen die als Nummer 3 gesetzte Russin Swetlana Kusnezowa mit 6:4,6:2 erfolgreich war.
(apa/red)
