Reise im Zeichen der Diplomatie: Rice
zu Gesprächen über Nordkorea in Japan
- Weitere Stationen Seoul, Peking und Moskau
US-Außenministerin Condoleezza Rice will nach eigenen Worten auf ihrer Asien-Reise nach Nordkoreas Atomwaffentest für Entspannung sorgen. Sie betonte zudem, dass die USA keine Invasion Nordkoreas oder einen Angriff auf das Land planten. "Wir wollen nicht, dass diese Krise eskaliert", sagte Rice auf den Weg nach Asien bei einem Zwischenstopp in Alaska. "Es geht uns vielmehr um eine Deeskalation - trotz Nordkoreas Handlungen."
Rice will ihre fünftägige Reise nach Tokio, Peking, Seoul und Moskau aber auch nutzen, um dafür Sorge zu tragen, dass die gegen Nordkorea international verhängten Sanktionen tatsächlich durchgesetzt werden. Die USA seien besorgt darüber, dass Nordkorea weitere Atomwaffentests unternehmen könnte. Dies würde das Land aber nur weiter isolieren, warnte sie erneut.
Nordkorea hatte am 9. Oktober erstmals einen Atomwaffentest unternommen. Seither mehren sich Medienberichten zufolge die Anzeichen, dass die Regierung in Pjöngjang einen weiteren Test plant.
(apa/red)
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