Schwere Überschwemmungen in Spanien: 25-jähriger Mann ums Leben gekommen
- Dramatische Lage vor allem in Region Galicien
Heftige Regenfälle haben im Westen Spaniens Flüsse über die Ufer treten lassen und ganze Straßenzüge unter Wasser gesetzt. Am schlimmsten war die Region Galicien im Nordwesten betroffen. Dort wurde nach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE in der Gegend von Pontevedra ein 25-jähriger Mann von einem herabstürzenden Ast erschlagen.
In einigen Orten stand das Hochwasser zeitweise bis zu zwei Meter hoch in den Straßen. Die Fluten rissen Autos mit und überschwemmten Wohnungen, Garagen und Geschäfte. Zahlreiche Landstraßen waren unpassierbar. In mehreren Orten mussten Siedlungen geräumt werden. In Galicien hatten im Sommer schwere Waldbrände gewütet.
Auch in der Provinz Huelva im Südwesten Spaniens führten Überschwemmungen zu Verkehrsbehinderungen. Auf einer Bahnlinie wurde der Zugverkehr unterbrochen. Die Fernstraße zwischen Sevilla und Lissabon musste auf einem Teilstück wegen Hochwassers gesperrt und der Verkehr über Nebenstrecken umgeleitet werden.
(apa/red)
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