Friedensappell unterzeichnet: Sunnitische
und schiitische Geistliche zeigen sich vereint
- Irak: "Vergießen muslimischen Blutes" sei verboten
- Freilassung aller 'unschuldig Festgehaltenen' verlangt
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Sunnitische und schiitische Geistliche aus dem Irak haben bei einem Treffen in Mekka einen Friedensappell unterzeichnet. Das "Vergießen muslimischen Blutes" sei verboten, heißt es in dem Papier, wie der Fernsehsender Al Arabija berichtete. "Mit Blick auf die Unabhängigkeit des Iraks und seine territoriale Integrität" müssten Sunniten und Schiiten zusammenarbeiten.
Gefordert wird unter anderem die Freilassung aller "unschuldig Festgehaltenen" und der Respekt vor den jeweiligen Heiligtümern. In dem "Dokument von Mekka", das insgesamt zehn Punkte enthält, werden Koran-Verse und Aussprüche des Propheten Mohammed zitiert. (apa/red)
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