"Guardian" zeichnet düstere Prognose: Großbritannien ist Hauptziel der Al-Kaida!
- Zeitung beruft sich auf hochrangige Geheimdienstler
·Amerikaner rechnen mit neuem Terror
Polizeigeneral Franz Lang berichtet von USA-Reise
Großbritannien ist einem Zeitungsbericht zufolge zum Hauptziel der Al-Kaida-Extremisten geworden. Erkenntnissen der Geheimdienste zufolge habe sich die radikal-islamische Gruppe in Pakistan neu organisiert, berichtete die Tageszeitung "Guardian". Für ihre nächste Kampagne habe sie vor allem britische Ziele ins Visier genommen. "Die Al-Kaida betrachtet das Vereinigte Königreich als günstige Gelegenheit, viele Tote zu verursachen und der Regierung große Schwierigkeiten zu bereiten", sagte ein Geheimdienstvertreter dem Blatt.
Den Angaben zufolge stammen die Informationen der Zeitung von Geheimdienstchefs, die die aktuellsten Berichte über die Entwicklung der Al-Kaida kennen. Trotz der vierjährigen Anstrengungen, die Chefs der Gruppe im Grenzgebiet zu Afghanistan dingfest zu machen, habe sich die Al-Kaida in Pakistan neu aufgestellt und sei wieder schlagkräftiger geworden.
Großbritannien hat als ehemalige Kolonialmacht traditionell enge Verbindungen nach Pakistan. Zehntausende Menschen reisen jährlich zwischen beiden Ländern. Dadurch sei es schwierig, Terror-Verdächtige zu verfolgen, hieß es in der Zeitung.
In Großbritannien wurden in den vergangenen Jahren wiederholt Anschläge verübt oder vereitelt. Das Land ist der engste Verbündete der USA im Kampf gegen den Terrorismus und hat im Irak und in Afghanistan Soldaten an vorderster Front.
(APA/red)
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