Erstmals seit Beginn der Offensive: Bush sieht Parallelen zwischen Vietnam und Irak
- Anhaltende Gewalt ähnlich wie Tet-Offensive 1968
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US-Präsident George W. Bush hat erstmals Parallelen zwischen dem Vietnam- und dem Irakkrieg gezogen. In einem Interview von ABC News wurde Bush gefragt, was er von der Meinung eines Kolumnisten der "New York Times" halte, wonach die anhaltende Gewalt der Aufständischen im Irak die "jihadistische Entsprechung" der Tet-Offensive im Vietnam-Krieg 1968 sei. Bush antwortete darauf, der Journalist könne Recht haben. Es gebe sicherlich ein "erhöhtes Gewaltniveau" im Irak.
Die von vietnamesichen Widerstandskämpfern im Jänner 1968 gestartete Tet-Offensive auf Städte und US-Stützpunkte im ganzen Land führte seinerzeit zu einer massiven Intensivierung des Krieges. Zugleich gilt sie als Wendepunkt des Vietnamkriegs. Der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson stellte sich im gleichen Jahr nicht mehr seiner Wiederwahl. Sein Nachfolger wurde Richard Nixon.
Zuvor hatte die US-Armee in Bagdad bekannt gegeben, dass innerhalb von 24 Stunden zehn US-Soldaten im Irak getötet worden seien. Damit erhöhte sich die Zahl der gefallenen US-Soldaten in den ersten 17 Oktobertagen auf 67. Es war damit der blutigste Monat seit Jänner 2005.
(apa/red)
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