Staatsprominenz bei 50. Gedenktag der Revolution: Fischer und Schüssel in Ungarn!
- Präsidenten, Regierungschefs & Könige kommen
- PLUS: Bilder des Volksaufstandes unserer Nachbarn!
·BILDER: Als die Ungarn aufstanden!
Sowjet-Panzer walzten Volksaufstand nieder
·Gedenken an Ungarn- Aufstand im Jahr '56
Staats- und Regierungs- spitze feierte in Wien
·Bewährungsprobe für
das junge Bundesheer
Ungarn-Aufstand: Erster Einsatz nach Gründung
·1956: Österreich und der Ungarn-Aufstand
Kastner: Ausgangspunkt für "Spendenbereitschaft"
Zu den Gedenkfeiern anlässlich des 50. Jahrestages der ungarischen Revolution von 1956 sollen 56 hohe Staatsgäste aus aller Welt nach Budapest kommen. Wie örtliche Medien berichten, wird Österreich durch Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel vertreten sein. Auf der Gästeliste fehlen US-Präsident George W. Bush und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin.
Bush hatte freilich bereits im Juni des Jahres bei seinem Ungarn-Besuch den ungarischen Freiheitskampf von 1956 gewürdigt, während der russische Präsident Wladimir Putin Ende Februar bei seinem Budapest-Besuch die moralische Verantwortung Russlands für die Niederschlagung des Aufstandes 1956 anerkannte.
Aus Deutschland kommt Bundespräsident Horst Köhler. An den Gedenkfeiern am 23. Oktober 2006 werden zudem die Staatsoberhäupter aus Tschechien (Vaclav Klaus), Estland (Toomas Hendrik Ilves) , Finnland (Tarja Halonen), Kroatien (Stjepan Mesic), Irland (Mary McAleese), Island (Olafur Ragnar Grimsson), Polen (Lech Kaczynski), Litauen (Valdas Adamkus), Mazedonien (Branko Crvenkovski), Malta (Edward Fenech Adami), Portugal (Anibal Cavaco Silva), der Ukraine (Viktor Juschtschenko), der Schweiz (Moritz Leuenberger), Serbien (Boris Tadic) und der Slowakei (Ivan Gasparovic) erwartet.
Ebenfalls ihr Kommen zugesagt haben die Ministerpräsidenten aus den Niederlanden (Jan Peter Balkenende) und Rumänien (Calin Popescu-Tariceanu) sowie NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.
Auch der europäische Adel ist vertreten durch den spanischen König Juan Carlos, weiter durch Prinz Philippe von Belgien, den Großherzog Henri von Luxemburg sowie den norwegischen König Harald V. Der Vatikan entsendet den päpstlichen Legat, Kardinal Angelo Sodano. (apa/red)
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