Nach Tod des Vaters: Tochter von Krokodil-Jäger Irwin soll jetzt Fernsehstar werden
- Achtjährige Bindi Irwin bekommt eigene TV-Show
- Kritik von australischen Regierungsmitgliedern
·"Crocodile Hunter" in Australien beigesetzt
Klicken: 5.000 Trauernde erwiesen die letzte Ehre

Die achtjährige Tochter des tödlich verunglückten australischen Fernseh-Tierfilmers Steve Irvin (44) soll nun selbst zum Star werden. Die kleine Bindi soll ab Frühjahr eine eigene Sendung auf dem Sender "Discovery Channel" bekommen. Dort war ihr Vater mit waghalsigen Dokumentarfilmen über Krokodile und andere gefährliche Tiere weltweit bekannt geworden. Der Chef der australischen Regierungspartei Bill Heffernan äußerte Sorge über das Wohlergehen der Kleinen.
"Jedes Kind hat eine Kindheit verdient. Hier besteht die Gefahr, dass das Kind ausgebeutet wird", sagte Heffernan in einem Interview mit der Zeitung "The Australian". "Man hat den starken Eindruck, dass aus kommerziellen Gründen für sie ein künstliches Umfeld geschaffen wird, und sie ist nicht in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen." Die Kleine, die mit "Bindi, das Dschungelmädchen" auf Sendung gehen soll, hatte die Herzen von Millionen Zuschauern bei der im Fernsehen übertragenen Trauerfeier für Irwin erobert, als sie selbstbewusst das Wort ergriff und über ihren Vater sprach.
Irwin war Anfang September bei Unterwasserdreharbeiten vor der australischen Nordostküste von einem Stachelrochen angegriffen worden. Der tödliche Stachel traf ihn mitten ins Herz. Irwin war durch die Serie "Crocodile Hunter" bekannt geworden. Sie hatte nach Angaben des Senders weltweit 500 Millionen Zuschauer. (apa/red)
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