Mittwoch, 18. Oktober 2006

Erste Schätzungen: Schweres Beben auf Hawaii richtete Schäden in Millionenhöhe an

  • Bei Touristen beliebte Hauptinsel stark betroffen
  • Inselgruppe weiter von Nachbeben erschüttert

Das schwere Beben auf Hawaii hat Schäden in Höhe von mehr als 40 Millionen Dollar (31,9 Mio. Euro) angerichtet. Allerdings handle es sich hierbei nur um erste Schätzungen, betonten Behördenvertreter. Die Summe könne durchaus noch steigen.

Am schlimmsten betroffen war "Big Island", die bei Touristen besonders beliebte Hauptinsel des im Pazifik gelegenen US-Bundesstaats. Das Beben der Stärke 6,7 beschädigte hier neben Schulen, Brücken und Straßen auch den historisch besonders bedeutsamen, zweistöckigen Palast von Hulihee, der heute als Museum dient. Tote oder Schwerverletzte hatte es bei dem Beben keine gegeben.

Die Bewohner Hawaiis versuchten derweil, wieder zur Normalität zurückzukehren. Nach wie vor wurde die Inselgruppe allerdings von Nachbeben erschüttert. Am frühen Dienstagmorgen registrierten die Behörden einen Erdstoß der Stärke 4,0. Tsunami-Warnungen wurden keine ausgegeben. Dazu seien die Nachbeben zu schwach, hieß es.(apa)

18.10.2006 07:47