"trend": "Neue, sympathische Gesichter" -Leitl diktiert veralteter ÖVP neue Leitlinien
- "Weniger Stammtisch und mehr Internet" gefordert
- "Vernetzung aller sozial relevanten Gruppen" als Ziel
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"Die ÖVP braucht neue Organisationsformen", sagt WKÖ-Präsident Christoph Leitl im Gespräch mit dem Wirtschaftmagazin "trend". "Die Versammlungen in den Wirtshäusern, das löst sich auf, die Jungen haben andere Kommunikationsformen".
Die Einbindung der Jugend in die Willensbildung der Partei ist dem erklärten Großkoalitionär ein ernstes Anliegen. "Wir müssen Sachthemen mehr als bisher übers Internet diskutieren, das ist motivierend, das beteiligt die Leute, das schafft Verantwortung."
Die "bisherigen Rituale", sprich traditionelle Parteiversammlungen, sprächen dagegen immer weniger Leute an; "Die Menschen denken heute projekt- und zielorientiert."
Als "soziale Integrationspartei" sollte die ÖVP eine "Vernetzung aller sozial relevanten Gruppen" anstreben: "Unsere Partei ist mehrdimensional", sagt der Präsident der Wirtschaftskammer, der auch will, dass die Partei diese verschiedenen Dimensionen zeigt: "Neue ambitionierte Ziele brauchen neue, sympathische Gesichter".
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