Zweite Gesprächsrunde beginnt: SPÖ & ÖVP feilschen wieder um die nächste Regierung
- Einsetzung von Arbeitsgruppen als erstes großes Ziel
- Lassen Schüssel & Co eine Große Koalition platzen?
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Die Regierungsverhandlungen erreichen heute Nachmittag die zweite Runde. Nachdem im ersten Durchgang nur Atmosphärisches besprochen wurde, dürfte es diesmal ins Inhaltliche gehen. Erwartet wird, dass in der rund zweieinhalbstündigen Unterredung (ab 14 Uhr) zumindest die Einsetzung von Arbeitsgruppen erfolgt.
Die ÖVP hatte ja vor der Aufnahme von inhaltlichen Gesprächen darauf bestanden, dass sich SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer für den Wahlkampf seiner Partei entschuldigt und dass Klubobmann Josef Cap eine Ehrenerklärung für den Ehemann von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat abgibt, den er in die Nähe unsauberer Geschäfte rund um den Eurofighter gebracht hatte. Beides ist mittlerweile erledigt.
Trotzdem war die Stimmung in den letzten Tagen nicht die beste. Die ÖVP machte die SPÖ mehrfach darauf aufmerksam, dass eine Große Koalition nicht die einzig denkbare Variante sei. Von Seiten der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller war wiederum bekrittelt worden, dass die Volkspartei in den Verhandlungen mit einem "Team der Verletzten" aufgekreuzt sei.
Die Besprechung ist nur auf zweieinhalb Stunden angesetzt, da Bundeskanzler Wolfgang Schüssel am späteren Nachmittag mit seinem ungarischen Amtskollegen Ferenc Gyurcsany zusammentrifft. Ein Pressestatement im Anschluss an die Koalitionsrunde gibt es jedenfalls von der SPÖ.
(apa/red)
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