Samstag, 21. Oktober 2006

Zusammengeschlagen und angezündet:
17-Jähriger Lehrling brutal misshandelt

  • OÖ: Jahrelange Streitereien waren Auslöser für Tat
  • 19-Jähriger und 20-Jähriger legten Geständnisse ab

Ein 17-jähriger Lehrling aus Schärding in Oberösterreich ist - offenbar von zwei Bekannten - zusammengeschlagen und angezündet worden. Der Bursch liegt schwer verletzt im Spital, die beiden Verdächtigen wurden verhaftet. Motiv dürfte ein jahrelanger Konflikt gewesen sein, der schließlich eskalierte.

Die Beamten fanden heraus, dass das Opfer mit einem 19-Jährigen aus Schärding und einem 20-Jährigen aus Geinberg seit Jahren Streitereien hatte. Beide Männer haben mittlerweile ein Geständnis abgelegt und werden in die Justizvollzugsanstalt Ried überstellt.

Der Lehrling war einer Passantin aufgefallen, als er verwirrt auf einem Bahndamm herumtorkelte. Die Frau kannte den Burschen und brachte ihn nach Hause. Der Vater des 17-Jährigen stellte fest, dass sein Sohn schwer verletzt war und am Bein schwere Brandwunden hatte. Er brachte ihn sofort ins Krankenhaus.

Die Ärzte diagnostizierten einen Leberriss, einen Nierenriss, einen Bruch der Augenhöhle, weiters Hämatome sowie Verbrennungen am Unterschenkel. Der junge Mann hatte eine schwere Gehirnerschütterung und konnte sich kaum an den Vorfall erinnern. (apa/red)

21.10.2006 10:45