NEWS berichtet: ÖGB legt tiefrote Bilanz mit 38,5 Millionen Euro Verlust für 2005 vor
- Hundstorfer in NEWS: "Sind voll überlebensfähig"
- Auch Streiks laut Gewerkschaftsboss finanzierbar
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Gewerkschaft schrieb Verlust von 38,5 Mio.
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Eine tiefrote Bilanz mit einem Verlust von 38,5 Millionen Euro legt der Österreichische Gewerkschaftsbund für 2005 vor, berichtet NEWS in seiner aktuellen Ausgabe. Die Bilanz, die NEWS vorliegt, wurde bereits von Wirtschaftsprüfern ohne Einschränkung bestätigt. "Wir sind voll überlebensfähig und voll handlungsfähig", erklärt ÖGB-Chef Rudolf Hundstorfer im Interview mit NEWS. Der Schuldenstand der durch den Kriminalfall Bawag stark gebeutelten ÖGB-Gruppe beträgt 2,14 Milliarden Euro.
Durch ein rigides Sparprogramm und einen optimalen Bawag-Verkauf will sich nun der ÖGB von seinen Schulden befreien, erklärt Hundstorfer im NEWS-Interview. Durch natürliche Abgänge sollen bis Jahresende 55 Mitarbeiter im ÖGB abgebaut werden. Änderungskündigungen schließt der ÖGB-Chef im NEWS-Gespräch aus. Verhandlungen werde es aber über hohe Pensionszuschüsse geben. "Ziel ist es, mit dem Betriebsrat über alle Betriebsvereinbarungen zu sprechen", so Hundstorfer.
Trotz der finanziell angespannten Lage sei der ÖGB jedoch in der Lage "jede Aktion zu finanzieren", so der Gewerkschaftschef. "Wenn es notwendig ist, einen Streik zu finanzieren, verkaufe ich halt zwei Grundstücke", so Hundstorfer in NEWS.
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